Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Wachtenburg liegt in Wachenberg, ca 6 km von Bad Dürkheim in der Pfalz entfernt
Anfahrt: Parken im Ort 350 m/4 min bergauf

Parkplätze in der Nähe des Aufgangs zur Burg sind rar gesät und nicht sonderlich ergiebig ausgeschildert. Der kurze Weg zur Burg führt zwischen 2 Häusern hindurch und schlängelt sich ein kleines Stück durch die Wein- berge. An zahlreichen Turmresten entlang gelangt man auf das Plateau der Burganlage, von hier aus zieht sich eine mächtige Mauer den Hügel hinab bis ins Tal.
In die gesprengte Hälfte des Bergfrieds wurde eine grandios hässliche Metalltreppe eingebaut. Für den Aufstieg sollte man sich etwas Zeit nehmen, die verbauten Sandsteinblöcke sind von wunderschönen Mustern justifyfiller





und Farbspielen durchzogen, die von lachsfarben bis dunkellila changieren. Von oben hat man einen tollen Blick bis Heidelberg und Ludwigshafen und zu den Hän- gen des Odenwaldes. Zur anderen Seite blickt man in das Gewirr der Pfälzer Berge und auf Weinterrassen die aus- sehen wie aus der Toskana und später auch einen justifyfiller
netten Spaziergang abgeben, bei dem man von oben auf die Burg sehen kann.
Die Anlage ist viel grösser als man denkt, und eigentlich ziemlich gut. Man findet zahlreiche lohnende Details und auch die aktuell stattfindenden Restaurierungsarbeiten sind interessant.

Fazit: Die Gastronomie ist schrecklich, fertige Speisen werden mit Mikrofon ausgerufen und der Cappuccino ist lange gestandener Maschinenkaffee mit Sprühsahne. Doch man sitzt wunderbar vor dem Panorama der Rhein- ebene. Vielleicht nicht die spektakulärste der Burgen an der Weinstrasse, aber definitiv einen Besuch wert!

Geschichte: Die Wachtenburg (1257 erstmalig urkundlich erwähnt) wird wohl im 12. Jhrd. oberhalb des bereits existierenden Ortes Wachenheim justifyfiller





auf Anweisung König Konrads von Hohenstaufen erbaut und als Lehen an die Herren von Bolanden vergeben.
1274 kauft König Rudolf von Habsburg die Burg und vergibt sie als Lehen an seinen Schwiegersohn, Pfalzgraf Ludwig II. Die Wachtenburg bleibt im Besitz der Pfalz- grafschaft, von kurzen Unterbrechungen abgesehen.
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1410 kommt die Wachtenburg in den Besitz der Grafen von Zweibrücken-Veldenz. Burg & Ort nehmen an wirtschaftlicher Bedeutung zu, doch 1471 lässt Kurfürst Friedrich I. die Burg nach 8 jähriger Belagerung zerstören und hernach nur notdürftig wieder aufbauen.
Im Bauernkrieg führen aufständische Bauern von hier ihre Beutezüge aus. Zerstört im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689, gelangt die Ruine nun als Lehen an die Grafen von Sickingen, die sie am Ende des 18. Jhrd. verkaufen. Viele Besitzer folgen, der letzte verkauft die Ruine 1984 an die Stadt Wachen- heim, es wird der "Förderkreis zur Erhaltung der Wachtenburg e.V." ge- gründet, der die Ruine pachtet und sich um den Erhalt der Burg kümmert.

Link: http://www.wachtenburg.de/

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