Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Virneburg liegt in Virneburg in der Vordereifel, ca. 50 km von Koblenz entfernt
Anfahrt: Parken im Ort, ca. 200 m/3 min Aufstieg
Auf halbem Weg zwischen Mayen und der Nürburg liegt in einem kleinen Tal
die Ruine hoch über dem Ort. Da dieser wirklich sehr klein ist, spielt
es keine entscheidende Rolle, wo man parkt.
Es gibt zwei Aufgänge zur
Burg, beide kurz und reizvoll. Einer führt an der schlichten Kapelle
vorbei, die leider geschlossen ist, ein schönes Basaltkreuz steht davor.
Man kommt an das Burgtor, hoch oben steht eine verwitterte Gestalt in
Tuff über dem Torbogen, kaum noch zu erkennen.
Der zweite Weg zur Burg
führt von der anderen Seite an kleinen Fachwerk- häusern vorbei
geschlängelt durch´s Gelände, hier und da erspäht man am
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Wegesrand
verfallene Mauerreste unter der Vegetation. Leider ist keines der
noch erhaltenen Gebäude begehbar, aber man hat auf dem dicken
Rundturm einen sehr schönen Blick auf Tal & Ruine. Wieder unten im Ort
überquert man das Flüsschen Nitz an einer verfallenen Mühle, am anderen
Ufer liegt eine eher ungewöhnliche
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Gaststätte, "Das Wohnzimmer", von der Terrasse blickt man auf die Burgruine.
Fazit: Was soll ich sagen, es ist halt die Eifel. Hier ist alles toll.
Auch wenn die Zeit die man auf der Virneburg verbringt eher
übersichtlich ist, ist die Ge- gend, die Steine, die Reste einfach gut,
und auf jeden Fall sollte man Zeit haben für das "Wohnzimmer".
Geschichte: Der Name Virneburg leitet sich angeblich aus den vier
Bergen, die Burg und Ort umgeben, ab, so wird aus
"Viereberg" der Name "Virne- burg", nach dem sich auch die Herren, später
Grafen von Virneburg nen- nen. Vermutlich im 11. Jahrhundert wird die Burg
zur Kontrolle der Strasse von Mayen nach Aachen als pfalzgräfliches
Lehen errichtet und zunächst an die Grafen von Sayn vergeben, bevor sie
an die Virneburger kommt. In
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der folgenden Zeit gelangen die Grafen zu grossem Ein- fluss, zu
Beginn des 14. Jhrds. ist sowohl der Kölner,
als auch der Mainzer Erzbischof ein Virneburger.
Verschuldet müssen die Grafen ihre Burg zu Beginn des 15. Jhrds an den
Trierer Erzbischof verpfänden, können sie jedoch später wieder auslösen. 1545 stirbt mit Kuno
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von Virneburg die Familie aus, die Burg gelangt in den Besitz der Grafen von Manderscheid; doch auch
diese sterben 1593 aus. Nun bauen die Grafen von
Löwenstein-Wertheim die Burg schlossartig aus, doch bereits 1663
wird die Anlage als baufällig bezeichnet. Ab 1670 notdürftig repariert, wird sie 1689 im Pfälzischen
Erbfolgekrieg von den Franzosen gesprengt und ist seither Ruine. Bis 1794
ist die Grafschaft Lehen des Trierer Kur- fürsten an die Grafen von
Löwenstein-Wertheim, danach gelangt sie an die Franzosen.
Ab 1910 kümmert sich der Rheinische Verein für Denkmal- und
Heimatschutz um die Sicherung und den Erhalt
der Virneburg.
Link: http://www.virneburg-eifel.de/[...]virneburg
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