Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: SB Lokal vorhanden
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Vetzberg liegt im Ort Vetzberg, ca. 10 km von Giessen entfernt
Anfahrt: Parken unterhalb der Burg im Ort

Das absolut Beste, was sich von der Burg einprägt, ist der grossartige Blick nach Burg Gleiberg auf einem Vulkankegel vis à vis von Burg Vetzberg. An- sonsten beeindruckt der Turm; und dann der Turm. Der allerdings steht spektakulär auf einem freiliegenden Basaltfels, dessen schöne "Säulen" man beim Aufstieg zur Burg bewundert.
Weiterhin gibt es eine schlichte Terrasse und einige winzige Mauerreste, die moderne Gaststätte ist ziemlich brutal in die bescheidenen Ruinen ge- quetscht. Der Turm ist zugeschlossen, den Schlüssel kann man sich im Lokal abholen.
Über eine hässliche Metaltreppe (der Balkon wurde vom Orionversand justifyfiller





gestiftet, dessen Showroom vom Ortskern ins Gewerbe- gebiet umgezogen ist, wie man auf einem Schild bei der Anfahrt lesen konnte. Irgendwie nicht verwunderlich...) gelangt man in das Innere des Turmes und hier wird es dann abenteuerlich.
Auf steilen Holzleitern kriecht man durch schmale Löch- justifyfiller
er und reichlich Spinnweben bis auf das Dach. Schon fast wieder versöhnt mit dieser Burg bewundert man auch von hier die Wetterau und setzt sich dann zum Abschluss auf die Terrasse, Blick zur Burg Gleiberg.

Fazit: Wenn man vorhat, Burg Gleiberg zu besuchen sollte man ruhig zunächst zur Burg Vetzberg fahren, sich von hier aus auf den Besuch freuen, auf den Turm kriechen und die Landschaft bewundern. Nur den Tag beschliessen sollte man hier nicht...

Geschichte: Burg Vetzberg wird wohl zu Beginn des 12. Jhrds. erbaut, 1226 wird Konrad von Dernbach als Vogt der Gleiberger Grafen erwähnt, vom ihm entstammt die im 14. und 15. Jhrd. bedeutende Ganerbenschaft auf Burg Vetzberg, deren einzelne Familienzweige sich mal von Dernbach, mal von Fetzberg nennen. Einige der zeitweise bis zu 34 Ganerben machen justifyfiller





als Raubritter von sich reden, was zu zahlreichen Bela- gerungen der Burg führt; letztmalig 1463 durch den Stadthauptmann von Frankfurt.
Der "Ewige Landfrieden" von 1495 beendet das Raubrit- terwesen, die meisten der Bewohner verlassen nun die bedeutungslose Burg. Die übrig gebliebenen 4 Ganerben justifyfiller