Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Hohenurach liegt am Rande von Bad Urach, ca. 20 km von Reutlingen.
Anfahrt: Kostenpflichtiger Parkplatz am Fusse des Berges, von dort ca 30 Minuten ausgeschilderter Aufstieg zur Burgruine.
Wenn man den schönen aber steilen Waldweg bis zur Burg erklommen hat,
steht man erstmal davor und staunt.
Wie die Burg dort, souverän und
einsam auf dem Berggipfel sitzt, wirkt sie wie eine Kreuzfahrerburg im
heiligen Land; der Crac des Chevalieres oder Masyaf.
Und dieser
Eindruck bleibt, wenn man sich auf der Burg umsieht. Der Blick ins Tal
ist sensationell, auch bei leichtem Nebel, für die Erkundung der
Kase- matten kann es nicht schaden eine Taschenlampe mitzunehmen, und auch
sonst hat man auf dem weitläufigen Areal auf verschie- denen Ebenen
einiges zu bestaunen.
Dank des langen, steilen Weges, hält sich der
Menschenandrang (zumin- dest im April) in Grenzen, empfehlenswert ist es
auf jeden Fall, sich Proviant mitzunehmen.
Wenn man genug Zeit und Kraft
mitgebracht hat, sollte
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man unbedingt noch zum Uracher Wasserfall
wandern (ca. 20 Minuten vom Parkplatz im Tal). Dort ist es
wunderschön.
Nicht zu verstehen ist jedoch, warum die Stadt Bad
Urach, der die Ruine gehört, sich so gar nicht um sie kümmert.
Das fängt
von dem fast völligen Fehlen jeglicher Informationen im Internet an, und
hört bei dem achtlosen rumliegen einzelner Bauteile noch lange nicht
auf. Hey, schenkt MIR diese tolle Burg, ich kümmere mich drum!!!
Fazit: Burg Hohenurach ist eines meiner persönlichen Highlights auf
mei- nen Burgentouren.
Entsprechend gerüstet ist ein Besuch auf Hohenurach
definitiv ein tolles Erlebnis! Absolut empfehlenswert.
Geschichte: Burg Hohenurach wird Anfang des 1. Jahrhunderts von den
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aus dem würzburger Raum stammenden Grafen von Urach erbaut.
In der Mitte
des 13. Jahrhunderts gelangt die Burg in den Besitz der Grafen von
Württemberg.
Bis zur Mitte des 16. jahrhunderts bauen sie die Burg zu
einer Festung aus.
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Im 30jährigen Krieg wird die Festung von
kaiserlichen Truppen eingenom- men und stark beschädigt, danach jedoch noch einmal instand gesetzt.
1694 wird der grosse Turm durch einen
Blitzschlag zerstört, wenig später wird die Burg aufgegeben.
Im 18.
Jahrhundert dient sie als Steinbruch für den Bau des Schlosses
Gra- feneck und weiterer Neubauten.
Link: http://www.badurach.de/freizeitinfo/...
Ausflüge in die Nähe: Burg Hohenneuffen (13km),
Burg Hohenzollern (46km)