Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: St. Petrus liegt in Bubenheim im Donnersbergkreis, ca 20 km von Worms entfernt
Anfahrt: parken davor
Was von weitem wie der (merkwürdige) Kirchturm von St. Petrus aussieht,
entpuppt sich beim Näherkommen als evangelischer Glockenturm aus dem
Beginn des 20. Jhrd.
Als Wegweiser taugt er aber; an einem gotischen Tor
vorbei findet man die unmittelbar dahinter liegende Kirche, von einer
Wehrmauer mit Schieß- scharten umschlossen. Weiss verputzt, ein
Rundbogenfries, ein kleines Glockentürmchen auf dem Dach, so liegt St.
Petrus auf der Wiese.
Und ähnlich zurückhaltend ist es auch innen. Einfache
Wände, kein Bauschmuck, kein Gold, kaum Licht, keine Farben ausser zwei
Rundbögen
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am Chor in rotem und gelbem Sandstein. Im Chor ein Kreuz; durch die kleinen Fenster hoch oben fällt spär- liches Sonnenlicht.
Und
wenn man grade aus der bunten und abwechs- lungsreichen St. Martinskirche
in Bockenheim gekommen ist, ist der Kontrast natürlich riesig. Dann
setzt man sich
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auf eine Bank, geniesst die Kühle, die Augen gewöhnen
sich an die Dunkelheit, und je heller die Kirche für einen wird, desto
schöner findet man sie. Draussen wachsen hinter dem Chor Birnbäume im
Garten, an der Mauer lehnen verwitterte Grabsteine, direkt hinter der
Kirche beginnen die Felder.
Fazit: St. Petrus ist die älteste romanische Kirche der Pfalz, fast ohne
irgendwelchen Schnickschnack späterer Jahrhunderte. Wenn man sich etwas
Zeit nimmt, wird die Kirche wunderschön und friedlich.
Schade, dass es
in der ganzen Gegend keine Gastronomie gibt, um anschliessend noch etwas
irgendwo zu sitzen.
Geschichte: 1140 übergibt Graf Ludwig von Arnstein den Ort Bubenheim
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dem
Arnsteiner Prämonstratenserkloster und beauftragt den Kleriker Gottfried
von Beselich mit dem Neubau einer Kirche dort. Gottfried kommt wohl aus
einem edelfreien Geschlecht des Lahngebiets; manche vermuten, dass er aus
dem Hause Katzenelnbogen stammt.
Auf jeden Fall ist er wohlhabend; er
tritt als Bauherr zahl-
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reicher Kirchen, Klöster und Brücken vornehmlich
in der Gegend um Limburg und Wetzlar in Erscheinung.
Die Kirche in Bubenheim ist 1163 fertiggestellt. Später gelangt St. Petrus an das
Wormser Martinstift. Im 15. Jhrd geht Bubenheim an die Kurpfalz, die
1546 hier die Reformation einführt. Nach dem Frieden von Rijswijk wird
St. Petrus jedoch 1697 wieder katholisch und an das St. Martinsstift
zurück- gegeben; vermutlich folgen nun barocke Umbauten. In den 1960er
Jahren werden bei einer Restaurierung alle Umbauten weitgehend entfernt
und die Kirche in ihren romanischen Zustand zurückversetzt.
Link: http://www.pfalz.de/[...]-kirchlein-in-bubenheim
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