Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: keines
Info: Kirchenführer leider aus
Souvenirs: Postkarten in der Kirche
Lage: St Martin liegt in Wellmich am Mittelrhein, ca 33 km von Koblenz und Rüdesheim entfernt
Anfahrt: Parken im Ort
St Martin liegt eingezwängt zwischen engen Gassen mit schmalen Häusern und den Bahngleisen
direkt unterhalb der Felsnase auf dem die Burg Maus sitzt. Die Kirche
ist aus Bruchstein gemauert, grau und schmucklos, ein Hei- liger Martin über der
Tür.
Im gotischen Innenraum hat sich eine ganz Wand voll bunter Malereien
erhalten, besonders grossartig der Teufel aus dem Drachenmaul, der seine
Opfer grinsend in den Suppentopf steckt. Der Chor wirkt eher düster, die
Bäume direkt vor der Kirche leuchten grün und wirken wie Glasmalereien.
Auf der Empore kommt man den lebensgrossen Gestalten ganz nahe und
justifyfiller
kann sich die - allerdings stark restaurierten - Details ihrer Gesichter betrachten; durchs
Fenster blickt man auf verregnete Bahngleise.
So richtig um die Kirche
herumgehen kann man nicht, dafür steht sie zu eng im Ort, der auch nicht wirklich durch pittoreken Charme besticht. Teile der alten Stadt-
justifyfiller
mauer
stehen bröckelnd über verlassenen Häusern, hinter denen direkt die
steilen Weinberge beginnen.
Der Rhein hat hier ein weites,
wiesenbewachsenenes Ufer; auf der gegenüberliegenden Flussseite kann man auf
einer künstlichen Mole fast bis auf die Höhe von St. Martin laufen. Ein
schöner Weg unter kleinen Bäumen und mit dem besten Blick auf Wellmich.
Fazit: Es gibt spektakulärere Orte im Mittelrheintal, und auch
grossartigere Kirchen. Aber grade diese grau-unauffällige Anmutung in
Verbindung mit den tollen Wandmalereien, die Burg Maus obendrüber,
machen diesen kleinen Ausflug interessant. Schade, dass man kein Café
findet.
Geschichte: Der Kirchenführer war leider aus bei meinem Besuch, und im
justifyfiller