Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: in der Stadt
Café/Restaurant: in der Stadt
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Stiftskirche liegt in Münstermaifeld, ca. 32 km von Koblenz ent- fernt
Anfahrt: Parken direkt vor der Kirche
Ich war auf dem Weg zur Burg Pyrmont und als ich über die sanft
hügelige Gegend um Münstermaifeld schaue, entdecke ich das Westwerk der
Stifts- kirche hoch über der Stadt aufragen.
Von weitem denkt man, es
handelt sich um eine Burg, was mich erstaunt hat, denn ausser der Burg
Eltz wusste ich von keiner Burg hier. Also bin ich in den Ort
reingefahren und dem Turm gefolgt. Bis vor die Kirche.
Auch der
Innenraum der Stiftskirche ist wunderschön. Hoch und licht, die Sonne
wirft durch die Fenster bunte Lichttupfer an die Säulen. Ein riesiger
St. Christophorus nimmt fast eine Wand ein, farbenfrohe Malereien an den
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Säulen. Auch eine Grablege gibt es
hier, die stilistisch mit der in Andernach verwandt sein soll, ich habe mich na- türlich gehütet,
irgendjemandes Hand zu halten...
Von aussen bestaunt man wieder das Westwerk, das einen jedes Mal
überrascht, wenn es in den Blick gerät.
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Fazit: Eine wirklich sehenswerte Kirche! Vom Äusseren angelockt, ist man
vom Inneren gleichermassen begeistert. Auf jeden Fall besichtigen, wenn
man in der Nähe ist!
Geschichte: Die Stiftskirche in Münstermaifeld hat dem Ort seinen Namen
gegeben. Zur Zeit der Merowinger ist er Zentrum des Mayengaus, was zu
Maienfeld und dann zu Maifeld wird. Dann wird das Münster gebaut und so ist
der Name komplett.
Angeblich hat im Jahr 633 Modoald, Erzbischof von
Trier, auf den Über- resten eines römischen Kastells hier die erste Kirche
gebaut. Im 10. Jahr- hundert wird sie in ein Kollegialstift erhoben und am
Anfang des 12. Jahr- hundert St. Severus und Valeria geweiht.
Die heutige
Form der Kirche ist seit dem 11. Jahrhundert entstanden.
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Im 13. Jahrhundert wird Münstermaifeld vom Trierer Erz- bischof
zur Stadt erhoben
und befestigt, das Stift bildet dabei das Zentrum der Stadt.
1332, nach
Abschluss der über 200 jährigen Baumass- nahmen wird das Stift geweiht und
entwickelt sich zu einem bedeutenden Wallfahrtsort.
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1435 bis 1445 ist
Nicolaus Cusanus Probst im Stift,
er hat hier seine Schrift "de docta
ignorantia" verfasst.
1802 wird das Stift von französischen Revolutionstruppen aufgelöst, der Besitz versteigert. Bei
Restaurierungsarbeiten 1924-33 werden Wandma- lereien aus dem 13.
Jahrhundert freigelegt.
Link: http://www.eifelreise.de/M/Muenstermaifeld.html
Ausflüge in die Nähe: Burg Eltz (1km),
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