Eintritt: Kreuzgang 1 €, Dommuseum 2,50 €
Führung: keine
Hotel: in der Stadt
Café/Restaurant: in der Stadt
Info: kostenloses Faltblatt, Infos ab 3,50 €
Souvenirs: kleiner Museumsshop
Lage: Die Basilika liegt in der Altstadt von Aschaffenburg
Anfahrt: Parken Nähe Altstadt/Schloss, ca. 5 Minuten Fussweg
Die grossen Sehenswürdigkeiten von Aschaffenburg liegen so nah
beieinan- der, dass man bequem alle mit einem Weg erreicht.
Durch die
schöne Altstadt an der Kunst-Jesuitenkirche vorbei geht es zur Basilika.
Zuerst sieht man die barocke Fassade, dann den gotischen Turm. An zwei
Seiten des Eingangs befindet sich ein schöner Paradiesgang, zwischen
seinen Säulen blickt man auf Fachwerkhäuser und das Dommu- seum.
Nach dem Betreten der Basilika steht man direkt zwischen einigen kurzen, dicken
romanischen Säulen, dunkelrot mit wuchtigen Kapitellen. Das
Kir- chenschiff ist eher schlicht weiss-rot, an einer Seitenschiffwand hängt ein
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toller romanischer Jesus. Von hier gelangt man in den Kreuzgang, und der
ist ein Juwel.
Ganz zierliche Säulen, die Gänge schmal und dunkel mit
teilweise erhaltener Be- malung. Die Decke ist aus Holz, mit einer
geschnitzten Rosengirlande, das macht den Gang fast wohnlich.
Wieder im
Innenraum, geht man in die berühmte Maria-
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Schnee-Kapelle auf der Empore
mit der Kopie des Grünewald Altars, vier skurrile Figurenkonsolen
bewachen ihn. Das Stiftsmuseum muss man sich unbedingt auch noch
ansehen, neben römischen und frühchristlichen Fun- den befindet sich hier
auch der Domschatz, viel Gold und Prunk aber auch schöne Altäre, und
mein Lieblingsbild, "Herkules in Frauenkleidern" aus der Werkstatt Lucas
Cranachs mit drei grosssartig abstossenden Cranach- gesichtern.
Fazit: Das Highlight ist natürlich der Kreuzgang, aber auch ohne ihn ist
die Stiftskirche sehenswert, grade zusammen mit Stiftsmuseum und dem
"Rest" von Aschaffenburg.
Geschichte: Schon im 8. Jhrd steht auf dem Stiftsberg eine dem Erzengel
Michael geweihte Kirche, wohl am Ort eines heidnischen Heiligtums.
Das
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Stift St. Peter und St. Alexander wird um 950 von Her- zog Liudolf von
Schwaben gegründet, ab 975 errichtet sein Sohn, Herzog Otto von
Schwaben die Stiftskirche. Otto stirbt 982 auf einem Feldzug
gegen die Sarazenen, Aschaffenburg gelangt an das Erzbistum Mainz unter
Williges und wird Zweitsitz der Mainzer
Erzbischöfe sowie
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Verwaltungshauptstadt, das Stift erlangt grosse
geistliche und wirtschaft- liche Bedeutung und wird aus- und umgebaut. Um 1500 entsteht die
Maria-Schnee-Kapelle mit dem Altar von Matthias
Grünewald.
Erzbischof Albrecht von Brandenburg verlegt
in den Reformationswirren seine Residenz nach Aschaffenburg. 1802 wird
das Stift säkularisiert, 1821 gelangt die
Region an das Bistum Würzburg, die Stiftskirche wird
Stadt- pfarrkirche. 1861 wird das Stiftsmuseum im Kapitelhaus eröffnet.
1957 gelangt die Stiftsanlage an die
Kirchenstiftung St. Peter und Alexander, 1858 wird sie päpstliche
Basilica minor.
Link: http://www.stiftsbasilika.de/[...]/index.html
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