Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Steinkallenfels liegt in Kallenfels bei Kirn im Nahetal, ca. 60 km von Kaiserslautern entfernt
Anfahrt: Parkplätze im Wohngebiet bei der Burg oder unten im Ort ca. 15 Minuten steil bergauf
Von weitem, aus dem Tal bietet die Ruine Steinkallenfels einen
atembe- raubenden Anblick. Die steile Auffahrt zum Parkplatz bei der Burg
ist etwas für starke Nerven, und wird nach dem Aussteigen nicht mit
sensationellen Anblicken belohnt.
Von hier oben sieht man weniger als
von unten. Ich schleiche einmal die Strasse rauf, einmal runter, will
mich wieder zum Auto machen und frage dann den Anwohner mit Hund, ob man
nirgends näher an die Burg heran- kommen kann.
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"Nee", sagt er und
schüttelt den Kopf, "aber da hinter den Tannen ist ein Karnickelpfad."
Also krieche ich hinter den Tannen durchs
Unterholz, stehe tatsächlich vor Mauerresten und sehe kaum mehr als vorher.
Rechts neben mir
ungesichert der steile Abhang und sehr solide sieht der Boden auch
nicht aus.
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Und dann ist auch dieser Weg zu ende. Ich krieche wieder
zurück. (Auf der anderen Seite der Burg ist wohl eine Felswand, über die
man als geübter Kletterer an die Burg gelangt. Vielleicht lege ich mir
mal ein neues Hobby zu...).
Fazit: Obwohl es selten weniger zu sehen gibt, als bei Steinkallenfels,
ge- hört sie zu meinen Lieblingsburgen.
Zumindest von unten. Man muss
nicht wirklich hoch fahren und ausstei- gen, aber man muss unten stehen
und bewundern.
Geschichte: Burg Steinkallenfels setzt sich aus ursprünglich 3 Burgen
zu- sammen, die älteste wird vermutlich um 1150 von den Herren von Stein
(später: Freiherren von Steinkallenfels) erbaut.
Schon im Jahre 1211
teilen sich 2 Brüder die Burg, der Beginn von Stein-
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kallenfels als
Ganerbenburg. Um 1400 wird von 30 Fa- milien berichtet, die Anteile an der
Burganlage besitzen.
Wirte in Kirn beklagen die schlechte Zahlungsmoral
der Burgbewohner. Da ihr Territorium von dem weitläufigen Besitz der
Wildgrafen umgeben ist, können sich die Her- ren von Steinkallenfels
nicht durch Wegzölle finanzieren;
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und so verlegen sie sich auf´s Raubrittertum.
Besonders lukrativ scheint das nicht zu sein, im 16. Jahrhundert wird
der Zustand der Burg als desolat beschrieben. Als die Franzosen den
Stein- kallenfels im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 erobern und sprengen
haben sie damit nicht viel Mühe.
Die Reste dienen den Anwohnern als
Steinbruch. Die Kallenfelser sterben 1779 aus, die Burg gehört heute zu
Kirn.
Link: http://www.hunsrueck-naheland.de/[...]/kallenfels.htm
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