Eintritt: 2 € Museum, Fotoerlaubnis für Museum 2,50 €
Führung: keine
Hotel: keine
Café/Restaurant: im Ort
Info: ab 3 €, kleine Broschüre umsonst
Souvenirs: vorhanden
Lage: Burg Steinheim liegt in Steinheim, ca. 5 km von Hanau entfernt
Anfahrt: Parken im Ort, unmittelbar bei der Burg
Schloss Steinheim ist eine kleine Anlage, die sehr schön am Rand der
Alt- stadt am Main liegt. Von den Gebäuden kann man nur das Museum
besich- tigen, das neben zahlreichen Römer- und Keltenfunden auch

ausführlich über die Baugeschichte der Burg informiert, im Keller gibt
es ein rekon- struiertes Mithräum.
Auf jeden Fall muss man auf den Turm
steigen. Nicht nur ist der Blick auf die Altstadt bezaubernd (nicht ganz
so der auf das Kraftwerk...), sondern auch das Turmtreppenhaus ist toll.
Sandsteintüren, Nischen, Fensterbänke in jedem Raum der "Stockwerke",
dieser Turm macht Spass.
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Nach der Schlossbesichtigung sollte man noch
ein wenig herumlaufen. Vor der Burgmauer liegt, direkt am Main, der
Schlossgarten, sehr malerisch und mit interessanten Pflanzen und
Kräutern.
Von dort aus geht es in die sehenswerte Altstadt mit ihren
Fachwerkhäusern und verwinkelten Gässchen.
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Fazit: Ja, kein riesiges, beeindruckendes Schloss.
Aber wenn man
in der Gegend ist, lohnt es sich auf alle Fälle, sich das Museum
anzuschauen, am Fluss zu spazieren und in der schönen Altstadt einen
Kaffee zu trinken.
Geschichte: Burg Steinheim wird wohl schon im 11. oder 12.
Jahrhundert von den Herren von Eppstein erbaut.
Gegen Ende des 14.
Jahrhunderts jedoch müssen sie die Burg und den Ort verpfänden; je zur
Hälfte an die Grafen von Katzenelnbogen und die Her- ren von Steinau, kurz
darauf geht es zur Gänze an die Herren von Kron- berg.
1425 wird Burg und
Stadt an den Mainzer Erzbischof, Kurfürst Konrad von Daun verkauft.
Unter diesem und mit den Herren von Kronberg als Amts- männer wird die
Burg in ein prächtiges Schloss umgebaut.
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Im 30 Jährigen Krieg wird die
Burg von den Schweden erobert,
verwüstet und an die Grafen von Hanau
ver- schenkt.
Bei der darauf folgenden Belagerung von Hanau durch die
kaiserlichen Truppen wird Schloss Steinheim schwer beschädigt und gelangt
wieder an Kurmainz.
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Zum Ende des 18. Jahrhunderts wird das Inventar
versteigert, Teile des Schlosses werden abgetragen, Napoleons Truppen
tun ein übriges.
1802 gelangt Schloss Steinheim an Hessen-Darmstadt, es
folgen kleinere Neubauten. Nach 1813 wird es nicht mehr bewohnt und
dient unter an- derem als Lazarett.
Ab 1970 gehört Steinheim zu Hanau.
1978 wird das Schloss umfangreich saniert und 1986 das Museum eröffnet.
Link: www.hanau.de/[...]/artikel/00210/
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