Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: Ausflugslokal am "Grünen See"
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Steinbrüche liegen bei Mühleim, ca. 7 km von Offen- bach entfernt
Anfahrt: Parken 100 m entfernt, Zufahrt erfolgt von der B43 aus
und ist nur unauffällig mit "Naherholungsgebiet" ausgeschildert
Die Mühlheimer Steinbrüche sind vielleicht für mich die Über- raschung der
Saison! Aus den gefluteten ehemaligen Steinbrüchen ist ein echtes
kleines Paradies geworden. Obwohl "klein" nicht wirklich stimmt...
3 grosse Seen sind entstanden, teilweise winden sich sandige
Kieferwege direkt an der steilen Abbruchkante der Seen entlang, der Geruch
der Sonne auf dem weichen Teppich der Kiefernadeln riecht wie am Meer!
An anderer Stelle führen rustikale
Holzwege durch ein kleines Sumpfgebiet neben dem Ufer, eine Brücke spannt sich über den
Zusammenschluss des
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Vogelbergsees mit dem Oberwaldsee. Es gibt breite be- queme
Gehwege, die etwas entfernt der Seen durch das Gebiet führen, am Rande
wilder Obstwiesen, und schma- le, teilweise überwachsene Pfade direkt an
den Ufern durch jungen Ahorn und Birkenwald, durch den das Sonnenlicht
nur gedämpft fällt. Ab und zu hört man ei-
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nen Zug, und wenn die
Hochspannungsleitungen nicht wären, dächte man, man sei fern jeglicher
Zivilisation.
Der hintere See öffnet sich nach einem engen steilen
Canyon mit fast
mediterranen Steilküste und leuchtend blauem Wasser.
Hinter den beiden grossen Seen gibt es noch 2
kleinere, jeder auf seine Art anders, an einem davon befindet sich das
Lokal. Aber lange hält es einen nicht im Sitzen, man will wieder weiter,
das weitläufige Gebiet erkunden! Trotzdem es ein makelloser 25 Grad
Ostermontag war, fallen andere Men- schen kaum auf, auf den
Uferpfaden läuft man manchmal minutenlang, ohne jemanden zu
sehen. Bei näherem Hinschauen entdeckt man auf den Felsen (halb-)nackte
Menschen, doch schon einige Meter weiter fühlt man sich wieder alleine in
der Wildnis; die einzigen Geräusche sind Specht und Kuckuck.
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Wenn man
einmal um alle Seen läuft ist man immerhin gut 12 km unterwegs.
Fazit: Unfassbar! Und das fast gänzlich unbekannt mitten im Rhein-Main-Gebiet??? Was für ein Juwel! Einzi- ger Wermutstropfen: man darf nicht
baden. Ansonsten
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ist dieses Naturwunder – besonders im Frühling mit
blühenden Bäumen – ein Traum und
absolut empfehenswert!
Geschichte: Basalt wird in Dietesheim schon seit dem 18. Jhrd.
abgebaut. 1983 stellt der letzte Betreiber, die Vogelsberg Basalt GmbH, den Abbau ein.
Das zur Basaltförderung abgepumpte
Grundwasser füllt nun allmählich die aufgelassenen Steinbrüche, es
entstehen die grossen Seen mit insgesamt ca. 23 ha Wasserfläche. Die
Umgebung wird rekultiviert; ca. 120.000 Bäume gepflanzt. Ein Teil der
Landschaft wird unter Naturschutz gestellt, selten gewordene Tiere und
Pflanzen haben sich hier angesiedelt.
Link: http://www.muehlheim.de/index/steinbrueche
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