Eintritt: keiner
Führung: gerne von den Ehrenamtlichen der Gaststätte
Hotel: keines, der Ort hat 90 Einwohner
Café/Restaurant: vorhanden
Info: ab 2,50 €
Souvenirs: einige
Lage: Burg Spangenberg liegt in Erfenstein im Pfälzer Wald, ca. 33 km von Kaiserslautern entfernt
Anfahrt: Parken im Tal zwischen Burg Erfenstein und Spangenberg, 10 Minuten Fussweg zu jeder
Bei dem Aufstieg zur Burg fällt einem zuerst der wie ein Schiffsrumpf
über den Weg ragende steile Fels mit den Mauern der Burgruine auf.
Unein- nehmbar sieht das von hier unten aus.
In dem – neu
wiederaufgebauten - Teil der Burg befindet sich die Gast- stätte, und
dieser Teil der Burg ist auch der einzige, der Besuchern offen ist. Das
Lokal wird von ehrenamtlichen Mitgliedern des Burgvereins geführt, und
die sind furchtbar nett. Sie zeigen die Burg auf Anfrage gerne wenn sie
Zeit haben, und so kann ich die (aus Versicherungsgründen) verschlossene
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Oberburg besichtigen. Es gibt eine übriggebliebe Mauer des Palas mit schönen gotischen Fenstern und ein Brun- nenhäuschen mit Zisterne (ich
frage mich dabei immer, wie man Wasser trinken kann, das vielleicht
schon seit Wochen in so einem Schacht dümpelt. Das muss doch vor Keimen
nur so wimmeln...).
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Hier wundert man sich mal wieder über die kompakte und enge Bauweise der Pfälzer Felsburgen,die jedes Mal auf´s neue toll
ist.
Oberhalb der Burg ist lichter, sonniger Wald, durch den ein
Spazierweg zu dem kleinen Steinbruch führt, aus dem die Steine für die
Burg stammen.
Fazit: Zusammen mit der gegenüberliegenden Burg Erfenstein ein schöner
Burg- und Wanderausflug.
Besonders die nette und familiäre Atmosphäre
der Burgvereinsmitglieder in der Gaststätte macht Burg Spangenberg zu
einem schönen Erlebnis.
Geschichte: Von Burg Spangenberg sind weder Bauherr noch die genaue Zeit
der Gründung bekannt, Sie wird wohl im 12. Jahrhundert als Lehens- burg
des Bistums Speyer errichtet, als Grenzschutz gegen die unmittelbar
angrenzenden Gebiete der Grafen von Leiningen und des Pfälzer
Kurfürst.
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Ein Geschlecht "von Spangenberg" gibt es nie, auf der Burg
sitzen stets wechselnde Verwalter.
Im Jahr 1470 wird Burg Spangenberg,
ebenso wie die gegenüberliegende Burg Erfenstein in der Weissenburger
Fehde des Kurfürsten mit den Herzögen von Zwei- brücken zerstört. Die Burg
wird nach 10 Jahren wieder
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aufgebaut und, da sie ihre strategische
Bedeutung verloren hat, in den Wohnsitz des Stutmeisters des oberhalb
der Burg errichteten Gestüts um- gewandelt. Im 30 jährigen Krieg wird Burg
Spangenberg stark beschädigt, und kurz darauf, im Pfälzischen
Erbfolgekrieg 1688 entgültig zerstört; seitdem ist sie Ruine.
Ab 1924
wollen Wandervögel die Ruine nutzen, doch im Dritten
Reich, wird geplant, die Burg zu einer Stätte für die Pfälzer
Hitlerjugend auszubauen, daraus wird jedoch nie etwas. 1968 gelangt Burg
Spangenberg in den Besitz der Stadt Neustadt, 1971 gründet sich der
Burgverein, der die Burg versucht zu restaurieren und
teilweise wieder aufzubauen.
Link: http://www.burg-spangenberg.de/
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