Eintritt: 3,50 € für die Führung
Führung: Viele Innenräume nur mit Führung zu sehen
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: vorhanden
Info: ab 2,50 €
Souvenirs: vorhanden
Lage: Kloster Seligenstadt liegt in Seligenstadt, ca. 20 km von Offenbach a.M. entfernt
Anfahrt: Parkplatz im Ort, je nachdem ca. 5 Minuten Fussweg zum Kloster
Schön für mich, traurig für die Klosterkasse: Ausser mir war kein
Besucher für die Führung da, und so habe ich eine fast einstündige
Exklusivführung erhalten, das war natürlich toll und sehr nett!
Erstaunlich wenig macht in Seligenstadt einen „klösterlichen“ Eindruck,
alles ist so üppig, malerisch und mediterran... die prachtvollen
Barockräume und die opulent ausgestatteten Abtgemächer in der Prälatur lassen eher an ein fürstliches
Schloss denken.
Der Klostergarten ist nach der Vorlage aus dem 18.
Jahrhundert rekon- struiert, wunderschön mischen sich hier Obst, Gemüse,
Kräuter und Blu-
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men vor der Kulisse des Klosters. Direkt vor den Gar- tenmauern fliesst der Main und im Kloster der kleine Mühlbach. Vor
lauter reizvollen Anblicken vergisst man fast, die Kirche zu
besichtigen.
Fazit: Kloster Seligenstadt ist wirklich einen Ausflug wert.
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Besonders natürlich, wenn es warm genug ist, sich im Freien aufzuhalten.
Die Caféterrasse grenzt direkt an den Garten, umgeben von Blumen und
Ruhe möchte man hier gar nicht mehr weg. Für Kultur und Sinne
gleicher- massen empfehlenswert.
Geschichte: Ludwig der Fromme (der Sohn Karls des Grossen) schenkt
815 Einhard, dem Biographen seines Vaters den Grundbesitz der Ortschaft
Obermühlheim, auf dem dieser im Jahr 828 das Benediktinerkloster auf den Resten
eines römischen Kastells erbaut.
Hier werden die aus Rom überführten
Gebeine der Märtyrer Marcellinis und Petrus verwahrt und der Ort deshalb
in Seligenstadt umbenannt.
Anfang des 11. Jahrhunderts ist das Kloster
ein Lehen des Bischof von Würzburg, doch 1063 gelangt es in den Besitz
des Erzstiftes Mainz; des
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späteren Kurmainz. In Folge der Mainzer
Stiftsfehde muss das Kloster ab 1464 einen grossen Teil seiner
Be- sitzungen verkaufen.
Im Bauernkrieg wird das Kloster 1526 verwüstet;
auch im 30 Jährigen Krieg richten verschiedene Kriegsparteien grosse
Schäden an, es wird 1685, bis Abt- und Kon-
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ventsgebäude im Stil des
Barock neu erbaut sind. 1803 kommt Seligen- stadt an das Grossherzogstum
Hessen-Darmstadt, das Kloster wird auf- gelöst. Verschiedene Verwaltungen
(u.a. das Forstamt und ein Gefängnis) ziehen ein.
Ab 1948 ist die
Klosteranlage im Besitz der „Verwaltung der Staatlichen Schlösser und
Gärten Hessens“, die sich um die Renovierung und Erhal- tung von Kloster
Seligenstadt kümmert.
Link: www.schloesser-hessen.de/[...]/textseligenstadt.htm
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