Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: Kerzen + Postkarten
Lage: Die Klosterkirche liegt in Seebach, einem Stadtteil von Bad Dürkheim in der Pfalz
Anfahrt: Parken davor
Die Klosterkirche ist heute evangelisch, und daher zu. Den Schlüssel
kann man sich aber bei einer Nachbarin holen, die einem auch gerne noch
ihren - sehr schönen - Garten zeigt, und dabei lernt man auch gleich noch eine der
malerischen engen Gassen rund um die Kirche kennen.
Vom ehemaligen
Kloster hat sich nur der Chor erhalten, der heute als Kir- che dient. Sie
ist klein und schlicht. Keine bunten Fenster, keine goldenen Altäre,
keine Wandbilder, keine Steinfiguren.
Weisse Wände und roter Sandstein.
Einzig an der Tür zur Sakristei befin- det sich ein verwitterter Kopf auf
dem Boden. Die Säulen der Empore sind
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aus grauem Stein, mit wuchtigen
Kapitellen. Von aussen ist die Kirche wesentlich schmuckvoller, mit
wunderschön wechselnden roten Sandsteinen errichtet, ein kleiner
Zier- fries um die Kuppel gibt ein bisschen Verspieltheit.
Am schönsten
sind die Ruinenreste der ehemaligen Querhausarme die links und rechts
neben der Kirche ste-
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hen, als auffälliger Kontrast zu dem properen Örtchen, in dem die Kirche einen
kleinen Platz beherrscht.
In der linken Ruine ist eine moderne offene Kapelle
eingerichtet, die als Urnenfriedhof dient, das ist sehr schön, hier
hat sich dann auch noch ein bisschen Bauplastik erhalten.
Fazit: Keine ausufernde Angelegenheit, aber trotzdem sehenswert. Aussen
toll, innen schlicht, aber Ruinen und Marktplatz sind einfach zu schön,
um sie nicht zu sehen!
Geschichte: Bereits Anfang des 12. Jhrds gibt es hier ein
Benediktinerin- nenkloster, das von Ritter Siegfried von Seebach gestiftet
ist. Die Kloster- kirche wird um 1200 erbaut, dannach wird das Kloster
zur Abtei erhoben.
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1471 belagert der Kurfürst Friedrich I. von
der Pfalz Bad Dürkheim,die Truppen schlagen ihr Feldlager im Kloster
Seebach auf. Daraus entstehen gravierende Schäden, die eine umfassende
Renovierung nötig machen.
Das Kloster erholt sich jedoch schnell wieder
und gelangt zu wirtschaftlicher Blüte, bis 1560 die Kurpfalz und die
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Grafschaft Leiningen evangelisch werden. 1591 wird das Kloster daher
aufgelöst, die letzte Nonne siedelt nach Speyer.
Das Gesinde bleibt
jedoch im Klosterbezirk wohnen, so entsteht das Dorf Seebach.
1609 wird
Seebach der Gemeinde Wachenheim angegliedert, von wo aus ein Pfarrer
nach Seeheim kommt. 1965 erfolgt eine umfassende Reno- vierung der bis
heute evangelischen Pfarrkirche.
Link: http://evkirche-bad-duerkheim.de/die-klosterkirche/
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