Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keine
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Schadeck liegt bei Neckarsteinach am Neckar, ca. 15 km von Heidelberg entfernt
Anfahrt: Parkplatz unten am Fluss, 5 Minuten zur Hinterburg, von dort ca. 15 Minuten zu Schadeck
Der Waldweg von der Hinterburg zur Burg Schadeck (oder zum „Schwal- bennest“,
wie sie auch genannt wird) ist nicht steil und wunderschön.
(Ausgeschildert ist er von der Hinterburg aus nicht. Es geht nach der
Hütte gleich links hoch).
Das Schwalbennest steht zusammengequetscht auf
dem Felsen, steil geht´s nach unten, steil nach oben, die einsame Lage und der dichte Wald sorgen für eine etwas märchenhafte Atmosphäre.
Auch hier ist
neben dem (Doppel-)Turm nur die Aussenmauer des Palasgebäudes erhalten, auch
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hier ist der Blick vom Turm auf den Fluss grossartig. Man sieht die
Mittelburg und auf der gegenüberliegenden Neckarseite kann man Festung Dilsberg
erkennen. Den Turm erreicht man über den Wehrgang, der mit seinen kleinen Fenstern zum Wald einer der schönsten Turm- zugänge ist, die ich
kenne. Von der romantischen Lage
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der Burg waren auch Victor Hugo und
Mark Twain beeindruckt, die beide das Schwalbennest in ihren Werken erwähnen.
Fazit: Burg Schadeck ist die abgelegenste und stimmungsvollste
der Nek- karsteinacher Burgen, und wenn man nicht im Ort (fern der Burgen)
rasten will, ist hier der schönste Platz für ein Picknick.
Geschichte: Burg Schadeck ist die jüngste der vier Neckarsteinacher
Bur- gen, sie wird 1230 von Bligger V., einem Enkel des berühmten
Minnesän- gers Bligger II. erbaut.
Da alle „guten“ Bauplätze für Burgen in
Neckarsteinach schon von anderen Familienmitglieder belegt sind, muss er
an dieser schwierigen Stelle auf stei- lem Felssporn bauen, wofür ein
grosser Teil des Felsen herausgebrochen wird. Aus finanziellen Gründen
wird die Burg in der Mitte des 14. Jhrd. an
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das Bistum Mainz
verkauft, als Amtsmann wird unter anderem ein Herr von Hirschhorn erwähnt. Zu Beginn des 15. Jhrd. wird Burg Schadeck an den
Landschad von Steinach verpfändet.
Nach dem Aussterben der Familie
gelangt die Burg, wie die 3 anderen Neckarsteinacher Burgen auch, 1657
in
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den Besitz der Freiherren von Metternich. Zu diesem Zeitpunkt ist sie
noch in gutem Zustand, doch in der Folge verfällt sie, dient im 18.
Jhrd. dem Odenwälder Räuberhauptmann Lindenschmitt als
Unterschlupf und gelangt ab 1803 an das Land Hessen. Im 19. Jahrhundert wird der achteckige Aufsatz auf dem Nordturm
errichtet. (Von wem? Warum?)
(In der neueren Burgenforschung wird die frühe Datierung der vier
Neckarsteinacher Burgen sowie ihre genaue Zuordnung zu einzelnen
Fami- lienmitgliedern der Familie von Steinach verworfen. Die Entstehung
der Burgen wird ca. 100 Jahre später angenommen, vielleicht gibt es gar
Hin- weise auf eine fünfte Burg. Mehr Informationen dazu wären
interessant.)
Link: http://www.neckarsteinach.com/[...]/frames_touristik_gastro.html
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