Eintritt: 3 €
Führung: keine
Hotel: in Runkel
Café/Restaurant: in der Altstadt vor der Burg
Info: kostenloses Faltblatt
Souvenirs: ein paar an der Kasse
Lage: Burg Runkel liegt in Runkel an der Lahn, ca. 10 km von Limburg entfernt
Anfahrt: Man parkt im Ort, in unmittelbarer Nähe der Burg
Runkel ist einer der kleinen hübschen Lahnorte, die auch ohne Burg sehenswert wären. Aber mit ist
natürlich besser: An der Kasse erhält man eine Beschreibung der einzelnen Gebäude der Burg, damit begibt man sich alleine auf eine Tour durch die Anlage. Und da gibt es
viel zu sehen!
In der Unterburg, die nach der Zerstörung im 30jährigen
Krieg wieder aufgebaut wurde, geht man durch eingerichtete Zimmer, es
gibt eine Waf- fenkammer, Kellergewölbe und vieles mehr.
Der Burghof ist
toll! Die Oberburg ist Ruine geblieben, hier kann man auf den Turm
steigen und weit über die Lahn blicken. Ich mag Burgen wie
Runkel oder
die Ronneburg, in denen man sich alleine in aller Ruhe umsehen kann, und
einen Eindruck von dem Innenleben bekommt.
Einen Eindruck von der Grösse der Burg erhält man am besten,
wenn man auf der anderen Lahnseite steht und zu ihr hinüberblickt; das ist schon sehr beeindruckend!
Fazit: Burg Runkel ist ein sehr interessanter und lohnender Ausflug! In dieser Burg kann man viel Zeit verbringen,
und für dannach sind Fluss und Ort und Gegend eine feine Sache und empfehlenswert.
Geschichte: Es gibt eine Sage, nach der ein Ritter Karl des Grossen 778
an der Stelle eine Burg errichtete in Erinnerung eines Kampfes gegen die
Mauren in den Pyrenäen bei Roncesvalles, an dem er teilgenommen hat. Aus diesem Namen wurde mit der
Zeit „Runkel“.
Erstmals erwähnt wird die Burg, wohl eine Gründung Kaiser
Barbarossas zur Sicherung der Lahn, 1159 mit einem Siegfried von Runkel. Im Folgenden ist die Geschichte der Burg durch zahlreiche
Familienstreitigkeiten geprägt, in deren Verlauf Siegfried
von Runkel 1276 seinen Vetter Heinrich aus der Burg vertreibt.
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Dieser errichtet daraufhin auf der gegenüberliegenden Lahnseite die Trutzburg Schadeck.
1634, im 30jährigen Krieg fallen die
Kroaten in Runkel ein, plündern und legen den Ort und die Burg in Schutt und Asche.
Nur
die Unterburg wird danach wieder aufgebaut. 1824
stirbt der letzte
Fürst von Wied-Runkel, die Burg geht an die Familie Wied-Neuwied, die
auch heute noch die Burg bewohnt und sie in Teilen der Öffentlickeit zugänglich macht.
Link: http://www.burg-runkel.de/
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