Eintritt: 1,50 €
Führung: ausführliche Erklärung im Museum
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: ab 3 €
Souvenirs: keine
Lage: Kloster Rosenthal liegt in Rosenthalerhof, ca. 39 km von Kaiserslautern entfernt
Anfahrt: Parken direkt vor der Klosterruine
Der Ort Rosenthalerhof ist winzig und liegt versteckt zwischen Hügeln in
der Nähe des Donnersbergs. Man parkt an alten Gehöften, und auch die
ehemaligen Kloster- gebäude um die Kirchenruine sind in Bauernhöfe
umgebaut.
Am Eingang ist das kleine Museum, hier gibt es ein
beeidruckendes Modell der einstigen Klosteranlage, und die
Mitarbeiterin aus dem Historischen Verein erklärt die Geschichte des
Klosters gerne.
Sie bietet auch einen Schirm an, denn der Sonnenschein
von 10 Minuten vorher hat einem heftigen Sommergewitter Platz gemacht.
Die Kirchenruine hat noch 3 intakte Mauern, die, besonders wenn die Rosen
blühen, sehr stimmungsvoll aussehen. Im Inneren befinden sich Grabplatten
der ehemaligen Äbtissinnen des Klosters, der schlanke gotische Kirchturm
mit seinen schönen Fenstern beherrscht den Blick aus jeder Perspektive.
Von der Terrasse des angrenzenden Restaurant hat man einen sehr schönen
Blick auf die Aussenmauern der Ruine.
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Fazit: Schade mit dem Regen. Kloster Rosenthal ein schöner Abstecher aus der Umgebung des Donnersbergs. Es ist immer wieder
faszinierend, in den kleinsten, abgelegensten Orten auf bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten zu stossen.
Geschichte: Als zehntes von elf Klöstern, die rund um den
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Donnersberg
erbaut werden, entsteht 1242 das Kloster Rosenthal, gegründet von Graf
Eberhard II. von Eberstein und seine Frau, Adelheide, der Witwe
Gottfried von Sponheims. Als Frauenkloster
wird es in den Zisterzienserorden aufgenommen und von Kloster
Eberbach im Rheingau betreut. In der Schlacht bei
Göllheim fällt König Adolf von Nassau und wird für 11 Jahre im Kloster
Rosenthal beigesetzt, ehe er 1309 nach Speyer überführt wird. Das
wohlhabende Kloster wird im 15. Jahrhundert ausgebaut, 1525 im
Bauernkrieg verwüstet.
Bis 1572 wird es noch
weitergeführt; im Zuge der Reformation aufgelöst. Die
letzte Äbtissin tritt alle Rechte an Graf Philippp VI. von Nassau ab. Im
30Jährigen Krieg sind noch mal Zisterzienserinnen im
Kloster, 1651 endet diese Phase endgültig. 1793
beschlagnahmen die Franzosen Kloster Rosenthal, es wird an Privat verkauft. 1851 wird die vom Abriss bedrohte Kirchenruine
vom Kantons Göllheim für den Historischen Vereins der
Pfalz gekauft, heute wird die Ruine vom Histo- rischen Verein Rosenthal
und Umgebung e.V. betreut.
Link: http://www.hist-verein-rosenthal.de/7RoK.htm
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