Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: Keines
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Reifenberg liegt in Oberreifenberg im Taunus, ca. 30 km von Frankfurt entfernt
Anfahrt: Parkplätze im Ort, ca, 5 Minuten Fussweg
Burg Reifenberg liegt versteckt in einem Taunustal, die Anfahrt führt –
von Frankfurt aus kommend – über den Feldberg.
Eine sehr beeindruckende
Strecke. Von der Burg sind hauptsächlich die beiden Türme, Bergfried und
Wohnturm, erhalten, die sich mächtig auf dem kleinen Burgberg erheben.
Für die Besteigung des Bergfrieds kann man sich den Schlüssel im „Haus
Reifenberg“ ausleihen; leider was das bei meinem Besuch zu. Viel Gelände
kann man hier nicht erkunden, aber die leicht düstere Atmosphäre vom
hohen Feldberg, schmalem Tal, den imposanten Türmen ist irgendwie gut.
Fazit: Burg Reifenberg ist als Stimmungsimpression sehr geeignet,
die Turm- besteigung lohnt sicher. Und über den Feldberg sollte man
auch mal fahren...
Geschichte: Burg Reifenberg wird im 12. Jahrhundert von den Herren von Reiffenberg errichtet, die wohl aus der Familie von Burg Hattstein stammen und
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hier einen neuen Sitz erbauen. Burg Reiffenberg bleibt le- hensfrei. Die Familie
teilt sich in die Wetterauer Linie, die in Reiffenberg bleibt, und die
Weller Linie, die sich im Wester- wald niederlässt.
Im 14. Jahrhundert sind die Herren von Reiffenberg gefürch- tete Raubritter, tragen zudem
zahlreiche Fehden aus: Lim-
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burg, Falkenstein (Königstein wird erobert, die Falkensteiner Familie ver- schleppt), Cronberg (mit der Stadt Frankfurt), Frankfurt
(mit Cronberg). Ein Öffnungsvertrag mit Mainz wird geschlossen; der Kampf gegen Mainz folgt.
Im 16. Jahrhundert ist Reiffenberg wohlhabend und
mächtig, Fehden mit den hessischen Landgrafen folgen, die hessischen
Truppen plündern die Gegend. 1580 erobert Friedrich von Reiffenberg
(Weller Linie) Burg Reiffenberg, brennt sie nieder. Sie wird
wieder aufgebaut.
Im 30jährigen Krieg wird die Burg 1646 zerstört, Phillip Ludwig von Reiffenberg
vertrieben, erhält die Burg aber 1652 zurück. 1667 wird er vom Mainzer
Erzbischof in eine Falle gelockt, er stirbt 1686 wahnsinnig im Kerker
von Königstein, mit ihm das Geschlecht der Reiffenberger. Im
pfälzischen Erbfolgekrieg wird die Burg 1689 von den Hessen zerstört.
Der 1995 gegründete Burgverein widmet sich heute der Sanierung der Burg
Link: http://www.schmitten.de/hauptmenue/schmitten/geschichte/reifenberg/
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