Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keine
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Ravensburg liegt bei Sulzfeld im Kraichgau, ca. 45 km von Karlsruhe entfernt
Anfahrt: Parken direkt an der Burg
Die Ravensburg liegt auf einem vergleichsweise hohen Hügel im Kraichgau,
man sieht sie schon von weitem. Wenn man die Burg durch das erste
Burgtor betritt, findet man erst mal moderne Wirtschaftsgebäude, die
nicht sonderlich stimmungsvoll wirken.
Die Brücke zur Kernburg
entschädigt dafür, auf dem Burghof befindet sich das Café, hier sitzt
man ganz hübsch mit Blick auf Ruinen. Irgendwie wirkt es aber ein
bisschen steril. Man kann auf den Bergfried steigen, von dort sieht man
weit über flaches Land. Toll ist der dunkle Minengang der 2 dicke Türme
miteinander verbindet, ohne Licht ausser ab zu etwas Dämmer
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von schmalen
Schiessscharten, und wenn es geregnet hatte, ist in der Mitte des Ganges
ein kleiner Fluss. Der Rundgang durch den Burggraben ist schön, von dort hat man
den besten Eindruck von der Burg.
Fazit: Am besten lässt man sich mit verbundenen Augen
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bis zur Brücke der
Kernburg führen. Dann ist die Ravensburg ein durchaus angenehmer
Zwischenstop auf der Durchreise.
Geschichte: Die Ravensburg wird wohl um 1220 im Auftrag Kaiser Friedrich
II. von Ravan von Wimpfen aus der Familie von Sulzfeld erbaut. Die
Familie nennt sich kurz darauf nach ihrem neuen Stammsitz Golere von
Ravansburg.
Im 14. Jahrhundert haben Teile der Burg den Grafen von
Katzeneln- bogen, von Menzingen und den Grafen von Oettingen gehört, die
Familie von Ravensburg bleibt jedoch Lehensnehmer.
Die Landgrafen von
Hessen übernehmen im 15. Jahrhundert das Erbe der Katzenelnbogener. Da
sie im 16. Jahrhundert dem schmalkaldischen Bund angehören, kommt es
auch auf der Ravensburg zu Auseinandersetzungen.
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Kaiserliche Truppen
zerstören 1546 die Burg; die Familie von Ravensburg darf vorher die
Burg verlassen. In der Folge wird die Burg bis 1607
wiederaufgebaut. Den 30 jährigen Krieg übersteht die Ravensburg
unbeschadet, verfällt in Teilen jedoch im Laufe der folgenden
Jahr- hunderte.
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1849 stirbt Fritz Göller von Ravensburg als ihr letzter
Bewohner, die Burg wird zum Steinbruch für die Umgebung. In der Mitte
des 20. Jahrhunderts erfolgen Sicherungs- und Wiederaufbauarbeiten, das
Restaurant ent- steht.
Link: http://www.burg-ravensburg.de/flashsite/index.html
Ausflüge in die Nähe: Wasserschloss Menzingen (11km),
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