Eintritt: keiner für die Veste, 2,50 € für das Museum
Führung: keine
Hotel: Keines
Café/Restaurant: Restaurant mit Terrasse
Info: kleines Buch 5 €
Souvenirs: keine
Lage: Veste Otzberg liegt bei Otzberg/Hering im Odenwald, ca. 30 km von Darmstadt entfernt
Anfahrt: Parkplatz im Ort, von da 5 Minuten Fussweg zur Veste hoch
Die Veste sieht man schon von weitem, der imposante Bergfried wird in der
Gegend auch „weisse Rübe“ genannt...
Bevor man die Burg betritt, sollte
man einmal rund um die Anlage gehen. Die mächtigen Mauern sind
beeindruckend, besonders im Frühling ohne Blätter an den Bäumen, und man kann verstehen, warum die Burg nie erobert wurde.
Vom Bergfried aus ist der Blick natürlich sensationell, auch auf die
Mauer der einstigen Kaserne. Im ehemaligen Palas ist das
Heimat- kundemuseum untergebracht. Liebevoll eingerichtet, und die umfangreiche Sammlung
historischer Trachten ist sehenswert. Man sitzt im Burghof sehr
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schön
vor dem Restaurant. Ein echter Bonus ist die Inneneinrichtung der
Burgschänke (kann ja nicht immer Sommer sein).
Im Gegensatz zu vielen
tristen pseudorustikal einheitlich eingerichteten Ausflugslokalen ist
der Innenraum hier toll. Richtige Fensterbänke in der zwei Meter dicken
Mauer mit
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kleinen Tischen davor, alte, bemalte Holzdecke, wirklich alles sehr nett hier.
Fazit: Auch wenn man nicht wirklich Stunden damit zubringen kann, sich
auf Veste Otzberg aufzuhalten, ist die Burg ganz sicher einen Besuch
wert.
Empfehlenswert. (Ich weiss, ich habe eine Schwäche für den
Odenwald).
Geschichte: Die Veste Otzberg wird Ende des 12. Jahrhunderts als Teil
des Klosterbesitzes des Klosters Fulda erbaut. Der Abt Marquard I. von
Fulda übergibt sie an Konrad den Staufer, einen Bruder des Kaiser
Friedrich Bar- barossa als deren Vogt.
Konrad der Staufer war Pfalzgraf
bei Rhein; die Burg ist seither immer in pfalzgräflichen Einfluss
geblieben. Im 14. Jahrhundert wird dem Kloster Fulda die Mittel knapp,
die Burg wird an die Herren von Falkenstein und
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kurze Zeit darauf an
die Grafen von Hanau verpfändet. 1390 erwirbt der Pfalzgraf Ruprecht II.
die Burg vom Kloster Fulda. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wird die
Burg immer mehr zur Festung ausgebaut. Während des 30 jährigen Krieges
wird die Veste von den Franzosen besetzt, das Amt Otzberg bleibt jedoch
kurpfälzisch.
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Doch in der Folge hat die Veste ihre strategische
Bedeutung verloren, sie wird mit einer Invalidengarnison belegt, und
als Staatsgefänginis genutzt. Erst 1826 fängt die Anlage an, zu
verfallen. Heute gehört sie dem Land Hessen.
Link: http://www.museum-otzberg.de/
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