Eintritt: 3,50 €
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: ab 4,95 €, Faltblatt kostenlos
Souvenirs: vorhanden
Lage: Burg Olbrück liegt bei Niederdürenbach in der Vulkaneifel, ca. 45 km von Koblenz und Bonn entfernt
Anfahrt: Parken unterhalb der Burg, 5 Minuten Fussweg bergauf
Warum ist die Burg Olbrück nicht berühmt? Sie ist grossartig, von Anfang an. Zunächst geht es durch das erste Tor am Bollwerk,
dann steht man vor dem Restaurant. Ab hier beginnt die "Eintrittsburg".
Vorbei an der Palasruine, die mit den
schönen schwarz-weissen Eifelvulkan- steinen auch zerstört noch wunderschön ist. Durch 2 weitere Tore gelangt
man in die Kernburg. In der Kapelle erkennt man noch
das Gewölbe, klein ist sie und dunkel.
Alle Info-Stationen sind mit sehr
guten und ausführlichen Tafeln versehen, zusätzlich gibt es Audiotexte,
wenn man am Schwert im Stein zieht. (Gute
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Stimme übrigens...). Der Bergfried ist
phantastisch, jedes Stockwerk ist eingerichtet, aber nicht kitschig. Von
oben sieht man die Eifel in alle Richtungen und in der Ferne den Kölner Dom.
Die
Caféterrasse vor der „Eintrittsburg“ ist schön, die Leute sehr nett.
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Fazit: Ich finde, Burg Olbrück muss bekannter werden. Sie ist toll, und
mit viel Liebe zum Detail hergerichtet. Eine gute Mischung von
Rekonstruktion, Ruine, Info, Themenpark, Wissenschaft. Dann dazu noch die
Lage und der Blick... Empfehlenswert.
Geschichte: Burg Olbrück wird zu Beginn des 12. Jahrhunderts von den
Grafen zu Wied errichtet, die sie um 1190 den Kölner Erzbischof zum
Lehen auftragen.
1244 sterben die Grafen zu Wied aus, ihren Besitz an
der Burg teilen sich Bruno von Isenburg-Braunfels und Gottfried von
Eppstein. Es folgen der Ritter von Eich und die Grafen von Virneburg.
In
den folgenden Jahrhunderten wird Burg Olbrück endgültig zur
Gan- erbenburg, zahlreiche Familien besitzen nun zeitweise Teile der Burg,
unter
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anderem die von Schöneck und von Drachenfels. 1555 nach vielen
Auseinandersetzungen befindet sich die Burg im alleinigen Besitz des
Waldbott von Bassenheim.
Im 30jährigen Krieg wird Burg Olbrück 1632
verwüstet, jedoch später wieder aufgebaut, bevor sie im Pfälzischen
Erbfolgekrieg erneut zerstört wird; und erneut wird sie
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aufgebaut. 1797
wird die Burg als Wohnsitz aufgegeben, 1804 ist sie fran- zösisches
Eigentum und wird an den ersten von zahlreichen und wechselnden
Privatbesitzer verkauft.
Der heutige Besitzer erwirbt Burg Olbrück im
Jahr 1956; ab 1998 wird in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde die
Burg restauriert, in den Vulkanpark-Projekt integriert und ab 2001 der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Link: http://www.burg.brohltal.de/homepage/startseite.html
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