Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keines
Souvenirs: keine
Lage: Burg Nonnenfels liegt im Wald hinter Bad Dürkheim, ca. 25 km von Mannheim entfernt
Anfahrt: parken an der Strasse, 300 m/5 min Fussweg

In Sichtweite der grossartigen Hardenburg hat es natürlich jede andere Ruine schwer, zur Kenntnis genommen zu werden; selbst wenn sich von ihr noch etwas erhalten hätte. Auf Wanderkarten wird Nonnenfels daher auch nur als Naturdenkmal aufgeführt.
Vom Parkplatz der Hardenburg überquert man die Strasse und trifft dort auf einen kleinen Wanderparkplatz. Schilder gibt es keine zur Burg, man läuft von hier aus zunächst unten parallel zur Fahrstrasse auf einem win- zigen Trampelpfad durchs Gebüsch. Schnell gelangt man auf einen schö- nen Waldweg, der sich über verwitterte Treppenstufen in die Höhe windet.
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Nach der ersten Spitzkehre läuft man schon direkt auf den Nonnenfels zu. Von der Burg gibt es tatsächlich kei- ne gebauten Reste mehr.
Oben auf dem spektakulären Felsen hat wohl früher der Turm gestanden, unten sieht man noch einige Balken- löcher im Gestein. Man zwängt sich durch einen Gang im justifyfiller
Fels und steht in einer Steinkammer, in der sich der sogenannte "Altar" befindet; nach vorn schimmert die Sonne durch leuchtend grünen Wald, hier im roten Sandstein ist es dämmrig. Eine bemooste Platte lehnt schräg auf einem Stein, eine Säule stützt vermeintlich den Fels, hier und da er- kennt man weitere Löcher im Stein. Schade, dass man nicht auf den grossen Felsen klettern kann! Aber von der Felsengruppe gegenüber kann man wenigstens draufschauen.
Für den Rückweg wählt man den Pfad, der aus der anderen Richtung zur Ruine führt, man kommt an einigen Mauerresten im Wald vorbei, ungewiss, ob sie einst zur Burg gehört haben. Der Pfad mündet auf die Strasse, die einen in 5 Minuten wieder hinab zum Parkplatz führt.

Fazit: Burg oder Naturdenkmal, das ist eigentlich keine wichtige Frage. justifyfiller





Auch wenn die Überreste mehr als bescheiden sind, der Weg eher ein kurzer Spaziergang als eine Wanderung ist und man zudem die ganze Zeit die stark befahrene Bundesstrasse am Fuss des Hanges hört: Nonnenfels ist einen Abstecher wert!
Die geheimnisvollen Felsen und der schöne Wald sorgen justifyfiller
für eine tolle Stimmung und danach kann man in Ruhe zur Hardenburg gehen (die aktuell grade Baustelle ist, und 2012 fertig restauriert sein soll.)

Geschichte: Die Geschichte der Burg Nonnenfels ist schnell erzählt: Man weiss so gut wie gar nichts. Vielleicht hat hier bereits im 11. Jhrd eine Holzburg gestanden. Vermutlich wird die steinerne Burg im 13. Jhrd von den Grafen von Leiningen als Vorburg zu ihrer gegenüberliegenden Hardenburg errichtet. Wohl seit dem 17. Jhrd ist Nonnenfels Ruine und dient in der Folge als Steinbruch; daher hat sich auch kein Mauerwerk erhalten, das weiteren Aufschluss über die Burg bieten könnte.

Link: Die arme Burg hat noch nicht mal eine Internetseite. Nur Wiki.

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