Eintritt: 2,10 €
Führung: auf Anfrage
Hotel: keines
Café/Restaurant: in Burg & Kiosk davor
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Nanstein liegt in Landstuhl, ca. 19 km von Kaiserslautern entfernt
Anfahrt: Parken unmittelbar vor der Burg
Bei meinem Besuch war leider Jazzfestival (stand nicht im Internet),
d.h. die Burg nicht zu besichtigen. Meine Enttäuschung muss
steinerweichend ge- wirkt haben; die netten Damen an der Festivalkasse
haben den Burgver- walter gesucht und als auch der erweicht war, hat er
mir eine kostenlose Exklusivführung durch fast die gesamte Burg gegeben.
Sicher wäre es
stimmungsvoller ohne Veranstaltungszelte und Bühnen gewesen, aber es war
schon gut und vor allem sehr nett so.
Der alte Teil der Burg, der auf und an einen gewaltigen
Sandsteinfels ge- baut ist, hat ein beeindruckendes Turmtreppenhaus, von
dem aus man
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auch in das Sterbezimmer vom legendären aFranz von Sickingen kommt. (Der
dann bei der Burg Berwartsein beerdigt wurde). Weiter geht es, bis ganz
auf den Felsen hoch. Von hier hat man einen guten Überblick über
die Anlage und kann die einzelnen Bauphasen gut erkennen. Am
schönsten ist der Kapellenrest vor der Burg.
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Fazit: Burg Nanstein ist eine schöne Burg, die durch ihre verschiedenen
Stile beeindruckt. Ohne Jazzfestival sicher grossartig. Also
sicherheitshalber anrufen, bevor man hinfährt, wer weiss, ob der nette
Verwalter immer Zeit hat, eine Ausnahme zu machen. Danke!
Geschichte: Burg Nanstein wird in der Mitte des 12. Jahrhunderts von
Kaiser Friedrich Barbarossa zur Sicherung des Reichslandes erbaut (so
wie auch Burg Hohenecken). Zunächst sitzen hier Ministerialen, die sich
"Herrn von Nanstein" nennen. In den folgenden knapp 300 Jahren besitzen unter anderen die Familien Daun,
Leinigen, Sponheim, Dürkheim, Nassau und Zweibrücken die Burg, die sie jeweils nach ihren Bedürfnissen an- und umbauen.
Ab 1482 ist Schweikhard
von Sickingen Mitbesitzer der Burg Nanstein.
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Seinem Sohn, dem berühmten
Franz von Sickingen gelingt es 1518, alleiniger Besitzer der Burg zu
werden, und sie zu einer modernen Befestigungsanlage auszu- bauen. Doch
bereits 1523 im "Reichsritter-Krieg" bela- gern der Pfälzer Kurfürst, der
Erzbischof von Trier und der Landgraf von Hessen die Burg, die
vermeintlich si-
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chere Anlage fällt, Franz von Sickingen wird verletzt und
stirbt einige Tage später auf Burg Nanstein. Seine Söhne erhalten die
Ruine als Lehen von Kurpfalz und bauen sie bis 1600 in ein
Renaissanceschloss um.
Den 30jährigen Krieg übersteht Burg Nanstein
unversehrt. Nachdem die Sickinger vertrieben sind, kommt die Burg ian den Herzog von Lothringen, bis sie der Pfälzer Kurfürst 1668
erobert und sprengen lässt.
Teile werden nochmals aufgebaut, doch im
Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 werden die Reste nun von den Franzosen
verbrannt; die Burg bleibt Ruine. Im 19. Jahrhundert beginnen
Landstuhler Bürger die Anlage teilwese wieder herzustellen. Heute gehört
Burg Nanstein dem Land Rheinland-Pfalz.
Link: http://www.landstuhl.de/cms/projekt01/index.php?idcat=37
Ausflüge in die Nähe: Burg Hohenecken (14km),
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