Eintritt: 2,50 €
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: Faltblatt über Burg/Restaurant
Souvenirs: ein paar im Eingangskiosk
Lage: Burg Metternich liegt über Beilstein an der Mosel ca. 65 km von Koblenz entfernt
Anfahrt: parken im Ort, 400 m/ 4 min Fussweg
Hier in der Gegend macht die Mosel eine Schleife nach der anderen, das
sieht spektakulär aus. In einer dieser Schleifen liegt der bezaubernde
Ort Beilstein, mit Fachwerkhäusern, alten Stadtmauern, einem Kloster auf
ei- nem Felsen mitten im Ort, eingerahmt von steilen Weinbergen, gekrönt
von Burg Metternich. Der Fussweg zur Burg windet sich kurz und felsig
zum Kassenhäuschen, von dort betritt man die Vorburg durch 2 Tore und
steht vor den gewaltigen Ruinen der Palasmauer und zweier Türme.
Ein
weiteres Tor führt in die Oberburg und auf die Restaurantterrasse, Blick
auf die Mosel, Blumenkübel, weitere Mauerreste. (Die Tischdecken sind
aus
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diesem wiederlichen grünen Haftgummi gehäkelt, von dem ich immer
eine Gänsehaut kriege und die auch be- stimmt bald für immer ausgestorben sein
werden...).
Hinter dem Restaurant verlässt man das Burggelände
(zum Wiedereintritt gibt es eine Klingel) um ein Stück die Weinberge
hochzusteigen; von hier bietet sich der tollste
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Blick auf Burg und Fluss
und Natur. Noch tiefer blickt man nur vom Berg- fried (Aufstieg durch drei schön erhaltene Turmräume mit Kamin), der an höchster Stelle der Oberburg steht .
Fazit: Das ist das Problem mit den Burgen, die Privatbesitz sind und
Ga- stronomie beherbergen. Die Besitzer konzentrieren sich beim
Internet- auftritt auf dem Gastroteil, und erwähnen das Spektakuläre der
Burg eher am Rande, auch Bilder gibt es mehr vom Menu als vom Gemäuer.
Ich dachte: nettes Restaurant in toller Lage mit hinreichend existenter
Ruine als Beigabe.
Tatsächlich ist Burg Metternich eine grossartige
Burg, die als Bonus noch ein nettes Restaurant bietet und in sehenswerter
Umgebung liegt. Also: Empfehlenswert!
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Geschichte: Burg Beilstein (so ihr ursprünglicher Name) wird vermutlich
in der Mitte des 13. Jhrds erbaut; 1268 wird sie erstmals als Lehen des
Kölner Erzbistums er- wähnt. Damaliger Besitzer ist Johann von Braunshorn
aus dem Hunsrück; dessen letzter männlicher Nachfolger 1361 stirbt.
Durch Heirat gelangt die Burg an die Herren
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von Winneburg, die sie 1371
an Kurpfalz übertragen, die Winneburger bleiben pfälzische Erbmannen.
1488 wird die Burg in der Beilsteiner Fehde von Kurtrier belagert aber
nicht eingenommen, auch die wechselnden Be- setzungen im 30Jährigen Krieg
übersteht sie weitgehend unbeschadet.
1637 sterben die Herren von
Winneburg aus; Burg Beilstein gelangt an die Herren von Metternich, und
heisst nun auch entsprechend. 1689 wird sie im Pfälzischen Erbfolgekrieg
von den Franzosen zerstört und danach nicht wieder aufgebaut. Nach der
französischen Bestzung des Rheinlandes 1794 gelangt Burg Metternich an
zahlreiche wechselnde Besitzer. Seit 1962 gehört sie der Familie
Sprenger.
Link: http://www.burg-metternich.de
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