Eintritt: 1 € am Wochenende, sonst frei
Führung: keine
Hotel: Keines
Café/Restaurant: Kiosk mit Aussenbestuhlung
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Lindefels liegt über Schlierbach im Odenwald, ca.40 km von Darmstadt entfernt
Anfahrt: Parkplatz im Ort, von da 5 Minuten Fussweg zur Burg hoch
Die hohen, mächtigen Mauern von Burg Lindenfels sind das erste, was man schon von weitem sieht. Am besten kommen sie zur Geltung,
wenn man einmal aussen um die ganze Anlage, an die teilweise die Stadtmauer an- schliesst,
herumgeht. Innerhalb der Ruine sind vor allem noch die Reste des Palas erhalten, ein Teil der Zwingeranlage sowie einige imposante Rund- türme an den Burgtoren.
Der Bergfried von Lindenfels existiert nur noch als Umrissmauerung in der Mitte des grasbewachsenen Burghofs,
doch der begehbare Teil der dicken Mantelmauer fungiert quasi als "Turm", so dass man auf einen
tollen Blick
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auf Ruinenreste, Ort und den Odenwald nicht verzichten muss.
Der Kiosk mit der Aussenbestuhlung der sich auf dem Burggelände befindet, hat zwar keine
grosse Getränke- auswahl, aber man sitzt hübsch unter Bäumen vor dem oberen Burgtor. Schlierbach selbst ist eher einfach, zu-
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mindest habe ich
kein schönes Lokal (mit Blick am besten) entdecken können.
Fazit: Ihre Lage, in der man noch die vergangene Grösse und Bedeutung
erkennen kann und die stimmungsvoll mit Efeu bewachsenen Mauern machen Lindenfels zu einem lohnenden Ausflug. Die Burg hat
was. Man kann ja danach noch woanders hinfahren...
Geschichte: Vermutlich gibt es auf dem Burgberg bereits eine römische Besiedlung. Zum Ende des 11. Jahrhunderts lässt das Kloster Lorsch hier
eine Burg bauen, sie hat aber wohl nicht an der Stelle der heutigen
Linden- fels gestanden.
Als ungefähr hundert Jahre später die jetzige Burg
errichtet wird, wird die
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Vorgängerburg aufgegeben. 1123 wird mit dem
Comes des Lindenfels erstmals der Name der Burg erwähnt.
Nach seinem Tod
1156 ist der Pfalzgraf Konrad von Staufen, der Bruder Kaiser Friedrich
I. Besitzer von Lin- denfels, nach ihm werden Herzog Heinrich von Sachsen
und Markgraf Hermann von Baden genannt. 1277 kauft
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Pfalzgraf Ludwig II.
die Burg, die bis 1803 kurpfälzer Besitz bleiben wird und bei den
Pfalzgrafen stets hoch geschätzt wird. Im bayrisch-pfälzischen
Erb- folgekrieg wird Lindenfels zwar 1504 eingenommen, jedoch genauso
wenig wie später im 30jährigen Krieg zerstört.
Sie verliert jedoch an
Bedeutung und wird im 18. Jahrhundert zum Abbruch freigegeben, 1802
gelangt sie an das Land Hessen. Ab 1887 beginnt die Stadt Lindenfels mit
ersten Sicherungsarbeiten.
Link: http://www.lindenfels.de/
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