Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: 3 €
Souvenirs: keine
Lage: Die Liebfrauenkirche liegt in Oberwesel ca. 22 km von Bingen entfernt
Anfahrt: Parken im Ort
Die Liebfrauenkirche liegt am Anfang der grossartigen Altstadt von
Ober- wesel, die mit ihrer Stadtmauer und den zahlreichen erhaltenen
Türmen einen ausgedehnten Spaziergang zwingend notwendig macht. Die
Über- raschung erlebt man aber vor allen Dingen, wenn man um die Kirche
herumgeht und die Überreste des ehemaligen Stiftes entdeckt.
Der Eingang
befindet sich im einzig erhaltenen Teil des Kreuzganges, mit
Deckenbemalung und einem ganz zauberhaften Steinkopf in der Wand.
Vom
erhöht liegenden Friedhof aus, bemerkt man den wuchtigen Wehr- charakter des
Turmes, hier befindet sich die spärliche Ruine des ehemaligen
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Refektoriums aus Bruchstein, aus dem übrigens die gan- ze Kirche gemauert
ist bevor sie verputzt und rot-weiss angemalt wurde.
Im Inneren ist die
Liebfrauenkirche wunderbar hell und bunt. Die Deckenmalereien sind
neugotische Zutat, aber es befinden sich noch zahlreiche Malereien an
den
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Säulen aus dem 15 Jhrd., zwei Heiligenfiguren sind ganz mit Muscheln
be- klebt. Hinter dem stimmungsvoll beleuchteten Lettner - und leider für
Besu- cher nicht zugänglich - ist der berühmte Goldaltar, daneben zwei
schöne bunte Seitenkapellen.
Fazit: Sehr schöne gotische Kirche, die am Fuße der Schönburg und vor
dem Rhein gelegen ein guter Ausgangspunkt für einen ausführlichen
Auf- enthalt in Oberwesel ist.
Geschichte: Bereits die Franken errichten an dieser Stelle eine erste
Kirche auf römischem Gräberfeld, damals noch weit vor den Toren der
Stadt.
Später wird hier eine romanische Kirche gebaut, an der Erzbischof
Arnold II. von Trier um die Mitte des 13. Jhrds ein Kollegialstift
errichtet, dessen
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