Eintritt: keiner, Spende für den Turm willkommen
Führung: Samstags um 15 Uhr
Hotel: keine
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Landeck liegt bei Klingemünster an der Weinstrasse, ca. 15 km von Landau i.d. Pfalz entfernt
Anfahrt: Parken direkt vor der Burg
Da war ich also glücklich dem Biker-Treffen auf dem Hambacher Schloss
entkommen, nur um nach Burg Landeck zu fahren und dort ein Motorrad- teilehersteller-Event
vorzufinden...
Abgesehen davon: Burg Landeck ist eine eher kleine Anlage. Der
Turm ist begehbar und mit einem wundervollen Blick ausgestattet.
Ansonsten sind keine Gebäude zu besichtigen.
Im Burghof sitzt es sich
phantastisch an der Brüstung unter Bäumen. Die Brücke zum Burgtor ist
toll, besonders wenn man im Burggraben steht. Von hier unten wirkt die
Burg viel weitläufiger und befestigter. Der Weg
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aussen um die Burgmauer
herum lohnt sich sehr, sie ist flankiert von zahlreichen Rundtürmen, die Mauern
sind von Eidechsen bewohnt.
Fazit: Burg Landeck ist ein hübscher kleiner Ausflug. Eher
geruhsam als anstrengend, aber irgendwie sehr
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ansprechend. Eine gute
„Zweit-Burg“; für einen schönen Pfälzer-Wald-Trip sollte sie in keinem
Repertoire fehlen. Einziger Manko (wie auch auf der Ma- denburg): Die Gaststätte ruft die Nummern der fertigen Speisen mit Laut- sprecher über
den Burghof. Und das ist nicht stimmungsvoll.
Geschichte: Burg Landeck wird wohl vor 1200 von den Grafen von
Saarbrücken als Reichslehen Friedrich Barbarossas erbaut, kurze Zeit
später kommt sie an die Grafen von Leiningen, die sich daraufhin den
Besitz mit den Grafen von Zweibrücken-Bitsch teilen und eine eigene
Linie, Leiningen-Landeck gründen.
Bereits 1289 sterben sie jedoch aus,
ihr Teil der Burg wird von König Rudolf von Habsburg an die elsässischen
Herren von Ochsenstein gegeben. Ab der Mitte des 14. Jhrds erhebt
die Abtei von Klingenmünster Ansprüche auf
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Burganteile und ebenso der
rheinische Pfalzgraf. Zu Be- ginn des 15. Jahrhunderts hält nun auch das
Bistum Speyer einen Anteil an Burg Landeck.
Im Bauernkrieg wird die Burg
1525 beschädigt, jedoch wieder instandgesetzt und ausgebaut.
Ab 1570
gehört Landeck zu ¾ dem pfälzischen Kurfürst;
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das letzte Viertel ist im
Besitz des Bischofs von Speyer. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wird sie
vermutlich 1689 zerstört und bleibt Ruine.
Ab 1709 ist die Kurpfalz
alleinigen Besitzer von Burg Landeck. Ab 1815 gehört die Ruine dem
bayrischen Staat.
1881 wird der Landeck Verein gegründet, der sich dem
Erhalt der Burg annimmt, ab 1964 werden umfangreiche Sanierungsarbeiten
ausgeführt, bis heute wird Burg Landeck von „Burgen, Schlösser,
Altertümer Rhein- land-Pfalz“ verwaltet.
Link: http://www.klingenmuenster.org/sehenswertes.htm
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