Eintritt: 2 €
Führung: keine regulären, nur zu best. Gelegenheiten
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: ab 2 € an der Kasse
Souvenirs: keine
Lage: Festung Königstein liegt in Königstein im Taunus ca. 25 km von Frankfurt entfernt
Anfahrt: Man parkt im Ort, ca. 5 Minuten Fussweg zur Burg
Die Festung Königstein ist riesig! An der Kasse kann man sich Lampen
leihen (wenn man nicht sowieso immer eine Taschenlampe bei der
Ausrüstung hat...), denn einige der Gänge sind stockdunkel.
Auf dem
weitläufigen Areal mit verschiedenen Ebenen gibt es überall etwas
interessantes zu sehen, vom Bergfried hat man einen atemberaubenden
Blick auf den Taunus und die Skyline von Frankfurt. Zu bestimmten
Gelegenheiten (z.B Tag des offenen Denkmales) werden Führungen
angeboten; sehr zu empfehlen! Ausführlich, interessant und mit vielen
Extra-Informationen. Es gibt eine kleine Café-SB-Terrasse, was heisst,
dass
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auf einem Turmrest Tische und Stühle stehen, an denen man die an
der Kasse geholten Getränke zu sich nimmt. Keine gastronomische
Offenbarung, aber irgendwie ro- mantisch. Für das seriösere Programm ist
die Villa Borgnis zu empfehlen, ein – auch im Winter – reizendes
Kur-Café unmittelbar unterhalb der Festung mit sehr schönem
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Blick auf
die hohen Türme & Mauern und in die Rheinebene.
Fazit: Festung Königstein gehört zu den Burgen, die mich auch beim 3.
Besuch noch begeistern! (und beim 4. sicher ebenso...). Auf keinen Fall
entgehen lassen. Absolut empfehlenswert.
Geschichte: Laut einer Sage wird die erste Burg hier bereits im 5.
Jahrhundert von dem Merowingerkönig Chlodwig erbaut, dem dort eine
Jungfrau erschienen ist, die ihm den (später eingetroffenen) Sieg über
die Alemannen prophezeit. Ende des 12. Jahrhunderts findet sich die
erste Erwähnung der Grafen von Nüring auf dem Areal, die steinerne Burg
wird wohl kurze Zeit später von Kuno von Münzenberg errichtet,
wahrscheinlich im Auftrag des staufischen Kaisers zum Schutz der
Handelsstrasse von
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Frankfurt nach Köln. Ab 1255 ist die Burg im Besitz
der Herren von Bolanden-Falkenstein, ihnen folgen ab 1418 deren Erben,
die Herren von Eppstein.
Ab 1581 gehört die Burg zu Kurmainz, das die
Grafschaft unter Gewaltandrohung an sich genommen hat und wird zu einer
rein militärisch genutzten Festung ausgebaut.
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Während der französischen
Revolutionskriege wird die Festung 1796 durch eine zu früh gezündete
Sprengung der Franzosen erheblich geschädigt, wenn auch grösserer
Schaden durch die Königsteiner Bevölkerung entstanden sein dürfte, die
die Festung nun als Steinbruch nutzen.
1803 gelangt die Burg an die
Nassauer, die dem Zerfall keinen Einhalt gebieten. 1922 schenkt
Großherzogin Hilda von Baden, Prinzessin von Nassau die Ruine der Stadt
Königstein, die auch heute noch Eigentümerin ist.
Link: http://www.koenigstein.de/...
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