Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Oberburg liegt bei Kobern-Gondorf an der Mosel, ca. 17 km von Koblenz
Anfahrt: Parken im Ort, ca. 20 Minuten steiler Fussweg zur Burg oder di- rekt an der Burg parken
Meine Bilderauswahl zeigt vielleicht schon, dass sich von der Oberburg
keine wirklich umfangreichen Reste erhalten haben.
Nur der
Bergfried und Teile der Ringmauer stammen noch von der Burg; das Haus
des Restaurants wurde im 20. Jahrhundert neben dem Turm errichtet. Das
fällt aber durch den Wein, der sich an den Mauern rankt, nicht so auf,
und immerhin sitzt es sich auf der Terrasse bezaubernd.
Und selbst wenn
hier oben nichts wäre, wäre man trotzdem hier, denn der Weg zur Oberburg
ist so schön, dass man gar nicht will, dass er vorbei ist.
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Kreuzwegstationen von 1867 mit Lavastein verkleidet säumen den Weg, der sich schmal und auf Schiefer- gestein, steil zur Mosel abfallend den Berg
hinaufwindet. Unverständlich, wie man da stattdessen mit dem Auto
hochfahren kann...
Das Gipfelkreuz wurde 1972 umgestürzt und beschädigt,
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seitdem ist der Rest der Jesusfigur zur Sicherheit (und als Erinnerung)
in die niedrige Wand eingemauert, das wirkt merkwürdig.
Fazit: Wie gesagt, die Oberburg besucht man nicht wegen der Burg. Man
könnte sagen, der Weg sei das Ziel, aber wohl auch die Caféterrasse und,
natürlich, die Matthiaskapelle auf dem Burggelände.
Geschichte: Die Oberburg wird zu Beginn des 12. Jahrhunderts von Gerlach
III. von Isenburg auf römischen Resten erbaut.
Kurz darauf kommt es zu
Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof von Trier über die
Besitzverhältnisse an der Burg, Gerlach baut daraufhin die Niederburg am
Fusse der Oberburg, doch auch der Bau der neuen Burg beendet den Streit
nicht, Gerlach muss beide Burgen dem Erzbistum Trier
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