Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Niederburg liegt bei Kobern-Gondorf an der Mosel, ca. 17 km von Koblenz
Anfahrt: Parken im Ort, ca. 7 Minuten steiler Fussweg zur Burg
Man parkt in dem kleinen Seitental am Fuss des Burgberges. Von hier aus
führt der Weg erst zur Niederburg und dann weiter zur Oberburg und
Matthiaskapelle. Man kann zwar auch direkt an der Oberburg parken, dann
läuft man runter. Bleibt sich fast gleich, aber die Reihenfolge ist
schöner, wenn man untern parkt, und die Wege hier sind so schön, dass man sowieso am liebsten läuft.
Die Niederburg in Kobern-Gondorf ist
eine stimmungsvolle Ruine, die fast mehr durch ihre Lage und die Aussicht
beeindruckt als durch spektakuläre, noch erhaltene Bausubstanz, obwohl sie einige sehenswerte Reste zu
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bieten hat. Was von weitem – vom
anderen Moselufer zu ihr hoch oder von der Oberburg zu ihr runter – nach
mächtigen Mauern aussieht, ist von drinnen leer. Auf den Bergfried kann
man leider nicht steigen. Aber die Lage der Burg ist grossartig. Auf dem
Bergsporn inmitten von Weinbergen gelegen, die Mosel zu Füssen und im
Hin-
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tergrund die Matthiaskapelle (von der man ja noch nicht weiss, wie
toll sie ist, aber vielleicht spürt man es...).
Sehr gut sind auch die
beiden Tore, durch die man zum Bergfried gelangt.
Fazit: Wunderschön gelegen und ein feiner Einstieg für eines der
Highlights meiner Touren.
Geschichte: Die Niederburg ist die jüngere der beiden Kobern-Gondorfer
Burgen. Sie wird 1195 von Gerlach III. von Isenburg (ab jetzt Gerlach
von Kobern) erbaut, da er sich mit dem Erzbischof von Trier nicht über
die Eigentumsverhältnisse der "alten" Oberburg einigen konnte.
Doch auch
der Bau der neuen Burg beendet den Streit nicht, Gerlach muss die beiden
Burgen dem Erzbistum Trier als Lehen auftragen; die Familie
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Isenburg-Kobern bleibt aber im Besitz der Burgen bis zu ihrem Aussterben
in der Mitte des 14. Jahrhunderts.
Die Erben verkaufen die Burgen an den
Erzbischof von Trier, der auf den Burgen Verwalter einsetzt, unter
an- derem auch die Grafen von Eltz und die Grafen von der Leyen.
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Im Pfälzischen
Erbfolgekrieg wird die Niederburg 1688 von den Franzosen zerstört und
bleibt Ruine. Sie gelangt erst in französischen, dann in preus- sischen
Besitz, ab 1948 gehört sie dem Land Rheinland-Pfalz.
Link: http://www.burgen-rlp.de/index.php?[...]
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