Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keine
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Der Katzenberg liegt bei Mayen in der Osteifel, ca. 31 km von Koblenz entfernt
Anfahrt: Parken vor dem Gelände, 460 m / 4.53 min. Fussweg
Vom Parkplatz aus führt der Weg durch Sonnenblumenfelder um den
Katzenberg herum; von oben sieht man nach einer Biegung auf den
rekonstruierten Mauerabschnitt. Beeindruckend, wenn man sich vorstellt,
dass er früher mal um den ganzen Berg ging.
Die Wachtürme sind begehbar,
und auch über den Wehrgang kann man laufen.
Die Natur hier ist toll, die
Schnellstrasse rechterhand weniger. Aber nach links sieht man auf den
modernen Schieferbruch, der Stein schim- mert tiefblau, der Staub ist es
auch (blauer Staub bedeutet beste Qualität), Schiefersteine perlen
dort den Hang hinab, Bäume werden überflutet, der
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Fluss im Tal rauscht
lauter als die Autos auf der Strasse; immerhin.
Beim Weg um das Gelände
des modernen Schieferab- baus trifft man einzelne Wachtürme, der Blick von
unten hoch zur Befestigung ist echt gut; schöne Sache, die Römermauer.
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Oben auf dem Berg sind die archäologischen Ausgrabungen, überdacht die
Stellen, an denen die Römerhäuser standen. Hier - wie auch auf dem ge- samten Gelände - sind schöne, ausführliche Informationstafeln
angebracht.
Fazit: Bergbau ist toll, und die Römer auch. Der Blick entlang der Mauer
ist überzeugend; hier hätte ich mich auch hergeflüchtet!
Geschichte: Im Kreuzungsbereich mehrerer römischer Fernstrassen ent- steht
auf Mayener Gebiet um 100 v. Chr. ein Vicus, dessen Name jedoch nicht
überliefert ist.
"Mayen" stammt vermutlich von dem keltischen Wort
"magos" (Feld) ab. Auch der schon in vorrömischer Zeit nachgewiesene
Basaltabbau der Gegend trägt wohl zur Entstehung der Siedlung bei. Ab
dem 1. Jhrd. sorgt
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der zunehmende Wohlstand für einen verstärkten
Sied- lungsausbau in der Region, der bis zum Fall des Limes 260 n. Chr.
andauert. In den folgenden Jahrzehnten wird die Rheingrenze militärisch
ausgebaut und verstärkt, um sich vor Germaneneinfällen zu schützen.
Zu
dieser Zeit entstehen im Hinterland auf Bergkuppen
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starke Befestigungen,
die mit Soldaten besetzt sind, die Handelsstrassen schützen und im Falle
eines germanischen Angriffes der Zivilbevölkerung als Zufluchtstort
dienen. So wird auf dem Katzenberg die grösste spätrö- mische Befestigung
von Hunsrück und Eifel errichtet.
Zum Ende des 4. Jhrds. wird die
Festung aufgegeben. Zwischen 1919 und 1932 werden die Überreste vom
Rheinischen Landesmuseum Bonn ausgegraben, ab 1997 wird vom
Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz und der Stadt Mayen die Anlage
weiter erforscht, konserviert und teilweise rekonstruiert.
Link: http://vulkanpark.com/vulkanpark-stationen/katzenberg
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