Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: ab 1 €
Souvenirs: Postkarten
Lage: Die Justinuskirche liegt in Frankfurt-Höchst, ca. 12 km von Frankfurt entfernt
Anfahrt: Parken im Ort
Die Altstadt von Höchst mit der Mainuferbebauung ist immer wieder eine
Überraschung, man rechnet nicht damit, weil man bei "Höchst" erst mal an Industrie denkt.
Die Justinuskirche befindet sich
unmittelbar am Wasser, nur durch einen Fussweg vom Ufer getrennt. Im
Innneren ist sie schlicht, sie hat viele Kriege nicht überstanden, der
riesige Barockaltar dominiert den ersten Eindruck; und den zweiten auch.
Die Säulen sind wunderschön und das auffälligste Überbleibsel der
Romanik. Ein pastellfarbenes Gemälde ganz oben unter der Decke hat sich
erhalten,
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schade, dass es nicht mehr ist. Ein alter Taufstein steht in einer
modernen Seitenkapelle, in einer weiteren sind Aus- stellungsstücke zu besichtigen.
Mit das
stimmungsvollste an der Justinuskirche aber ist der Garten der
Kirche an der Stadtmauer. Nach alten Vorbildern wieder
hergerichtet; ein Traum!
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Ein Turm der Befestigung, der Blick
direkt auf den Fluss, bunte Blumen und lauschige Bänke sind eine
Oase in der man sich gerne länger aufhält.
Fazit: Weniger Romanik als erhofft, aber das wird mehr als wettgemacht
durch die Lage, den Garten, den Fluss und nicht zuletzt die tolle
Höchster Altstadt, in der man unbedingt einen Kaffee trinken sollte.
Geschichte: Erzbischof Otgar von Mainz lässt um 830 in Höchst die
Justinuskirche erbauen, ihre für den Ort viel zu gewaltige Grösse ist
als Machtsymbol gegen den Königshof in Frankfurt gedacht.
Die Kirche
erhält ihren Namen von den Gebeinen des Bekenners Justinus, die Otgar
aus Rom mitgebracht hat und wird 850 von Rhabanus Maurus geweiht. 1090
gelangt die Kirche als Schenkung an die Benediktiner von St.
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Alban in
Mainz, sie wird zu diesem Zeitpunkt als einsturz- gefährdet beschrieben,
Umbauten finden statt.
1298 holt das Kloster St Alban die Reliquien des
Justinus nach Mainz, die Höchster Kirche wird nun der heiligen Margarethe geweiht. Die Mönche von St Alban geben sie 1419 auf, sie
bleibt jedoch Pfarrkirche.
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1441 wird sie an den Antoniterorden
übertragen, der mit dem Bau des Chors beginnt und erst mit der
Säkularisation 1803 das Kloster und die Kirche aufgibt. Im 19. Jhrd
erinnert man sich wieder an den ursprüngli- chen Namen der
Margarethenkirche, der Höchster Pfarrer Emil Siering sorgt dafür, dass
sie wieder zur Justinuskirche wird.
Heute ist sie Filialkirche von St
Josef und wird als Sommerkirche genutzt.
Link: http://www.justinuskirche.de/
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