Eintritt: 3,50 € (ab 17 Uhr 2,50 €), Winter geschlossen
Führung: nur nach Absprache
Hotel: in der Stadt
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: Fischfutter
Lage: Der Japanische Garten liegt im Zentrum von Kaiserslautern
Anfahrt: Parken (teils kostenpflichtig) im Umkreis des Gartens, 5 Minuten Fussweg
Man macht sich bei der Bezeichnung "grösster japanischer Garten Europas"
vielleicht falsche Vorstellungen. Sie bedeutet hauptsächlich, dass die
japanischen Gärten Europas eher klein sind...
Aber auf die Grösse kommt
es ja nicht an. Es fällt schwer, den Garten zu beschreiben, ohne in
Klischees zu verfallen; aber gerade durch den Kon- trast seiner Lage –
direkt an einer grossen belebten Strasse – wirkt er wirklich wie eine
Oase der Ruhe in der hektischen Stadt. Und das Schönste: Überall ist
Wasser; überall plätschert, rauscht, gurgelt es.
Kein Stein wirkt
zufällig, kein Busch willkürlich. Man kann in den Anblick
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kleiner
Arrangements versinken oder den Blick über die Landschaft schweifen
lassen. Von jeder Ecke, aus jeder Perspektive sieht der Garten anders
aus.
Der Kiosk am Teehäuschen bietet zwar leider keine ja- panische
Teezeremonie aber Bier, Beuteltee und Bionade. Immerhin.
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Am Eingang kann
man Fischfutter kaufen und damit die Koi-Karpfen füt- tern. Die essen
leider nicht so viel wie sie sollen, und so schwimmen aufge- weichte
Futterbröckchen auf dem glatten See. Aber sonst fällt mir nix ein, was
es zu meckern gäbe.
Fazit: Das war eine gute Idee, dem braunen Autobahn-Schild zu folgen. Ich
wusste nichts über japanische Gärten, nun bin ich begeistert. Auf jeden
Fall einplanen, wenn man um Kaiserslautern ist.
Geschichte: Im Jahr 1997 wird der Verein des Japanischen Gartens
ge- gründet, mit dem Ziel, einen möglichst authentischen Garten im
japan- ischen Stil in Kaiserslautern anzulegen.
2000 wird er – als
Bestandteil der Landesgartenschau Rheinland-Pfalz – erstmalig eröffnet.
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Der Standort befindet sich auf dem Gelände zweier ehe- maliger Villen, die
– bis auf ihren Baumbestand – im zwei- ten Weltkrieg zerstört wurden.
In den
folgenden Jahren wird der Garten mit Beratung japanischer Architekten
weiter ausgestaltet, 2003 kauft die Stadt ein ca. 100 jähriges
japanisches Teehaus, das
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bis 1983 in einem Park in Tokyo stand, und baut
es am Rande des Koi- Teiches wieder auf. Der letzte Bauabschnitt soll bis
2010 fertig gestellt sein.
Link: http://www.japanischergarten.de/
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