Eintritt: keiner
Führung: keine, mit Voranmeldung möglich
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage:Kloster Heisterbach liegt im Heistebachtal im Siebengebirge, ca. 20 km von Bonn entfernt
Anfahrt: Parkplatz gegenüber der Klosteranlage
Von Kloster Heisterbach ist (neben einer Scheune und dem ehemaligen Brauhaus)
nur noch die Ruine des Chors der Klosterkirche erhalten. Die ist dafür umso
beeindruckender.
Sie steht so unvermittelt auf der grünen Wiese, der
Kontrast zwischen fili- graner Steinmetzarbeit und rohen Ruinenmauern
begeistert mich immer wieder. Wenn man genau hinsieht, sind sogar noch Reste der ursprüng- lichen Deckenbemalung erkennbar.
Man kann hier gar nicht anders als ruhig und friedlich zu
werden. Es gibt noch ein paar schöne, alte Gebäude auf dem
Klostergelände, dazwischen
aber auch das moderne Alten- und Pflegeheim. Das SB- Klosterstübchen besitzt auch eine Aussenterrasse,
aller- dings ohne spektakuläre Kulisse.
Fazit: Wer auf dem Weg in der Nähe vorbeikommt, sollte unbedingt einen
Abstecher nach Kloster Heister- bach machen
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bach machen, und sich für den Rest des
Tages noch etwas anderes vor- nehmen. Die Stimmung der Kirchenruine ist
wirklich toll.
Geschichte: Kloster Heisterbach ist ein Zisterzienserkloster, das vom
Köl- ner Erzbischof Phillip von Heinsberg Anfang des 12. Jahrhunderts
ge- gründet wird.
Die Chorkirche ist nach dem Kölner Dom die grösste
Kirche im Erzbistum Köln. Der bekannteste Bewohner des Klosters ist der
Mönch Caesarius von Heisterbach (1180-1240), ein berühmter Chronist,
dessen Schriften uns heute wertvolle Informationen über die damalige
Zeit liefern.
Im Zuge der Säkularisierung wird Kloster Heisterbach 1809
auf Abbruch verkauft; die Steine finden unter anderem beim Bau der
Festung Ehren- breitstein in Koblenz Verwendung.
1820 kauft Graf zu
Lippe-Biesterfeld das Gelände und errichtet hier, dem damaligen Zeitgeschmack entspre- chend, einen romantischen
Ruinenpark nach englischem Vorbild.
1919 erwerben die Cellitinnen den
Gebäudekomplex; ab dann wird das Kloster wieder zu kirchlichen Zwecken
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nutzt. 1984 wird die Stiftung „Abtei Heisterbach“ gegründet, die sich
der Erhaltung und
Erforschung der alten Klostertanlage verschrieben hat.
Link: http://www.abtei-heisterbach.de/
Ausflüge in die Nähe: Burg Drachenfels (6km),
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