Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Klosterruine Heiligenberg liegt bei Seeheim-Jugenheim, ca. 13 km von Darmstadt entfernt
Anfahrt: Parken im Ort, 10 Minuten Fussweg bergauf

Der Fussweg durch den Wald führt erst an einer Kirche vorbei bevor er oben vor einer kleinen Wiese endet. Schilder gibt es keine; zur Klosterruine geht es ein paar Meter nach rechts, zum Schloss ein paar Meter nach links.
Vom Kloster hat sich nicht viel erhalten, 3 Wände mit gotischen Fenstern und gegenüber noch mal zwei Wände, ein Taufbecken, ein paar Grabplatten. Aber selten sieht man etwas Bezaubern- deres. Die grünen Blätter des Waldes leuchten durch die Fenster wie die schönsten Glasmalereien (warum hat eigentlich noch kein Kirchenfensterkünstler Fenster gemacht, die aussehen wie von Sonne beschienenes Frühlingslaub?), man sitzt auf dem "Altar" justifyfiller





und kann sich gar nicht sattsehen.
Nebenan steht eine riesige 1000 jährige Linde, eingesperrt, abgestützt und doch so majestätisch. Dahinter befindet sich das Mausoleum der Batten- berg-Mountbattens, das nur zu besonderen Gele- genheiten zugänglich ist.
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Wenn man sich von hier losgerissen hat, geht es zum Schloss hoch. Das wirkt eher merkwürdig, vielleicht haben Jahre als Lehrerschulungsgebäude alle herrschaftliche Leichtigkeiten ver- trieben, resigniert hat es sich mit seinem Schicksal abgefunden.
Man wagt nicht zu hoffen, dass es noch irgendjemand gibt, der sich an dem verwunschenen Charme der Terrasse begeistert, an dem Blick über die Ebene bis zum Pfälzer Wald, an dem wunderschönen Brunnen, der unverdrossen plätschert, obwohl ihm niemand zusieht. Vielleicht geht es unter der Woche hier lebhaft zu, aber dann will ich das nicht wissen...

Fazit: Wen das alles nicht eher abgeschreckt hat, für den ist die Klosterruine und das Schloss wirklich empfehlenswert.

Geschichte: 1263 wird das Nonnenkloster an der Stelle eines justifyfiller





alten Herrenhauses errichtet, wahrscheinlich von Konrad II. von Bickenbach und seiner Frau Ruda von Falkenstein.
Gross war das Kloster nie, lange genutzt wurde es auch nicht, bereits 1413 wird es aufgegeben, die Kirche wohl noch bis ins 16. Jahrhundert genutzt.
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Unter der fast 1000 jährigen Linde tagt vom 13. bis ins 16. Jahrhundert das Zentgericht. 1862 wird auf dem ehemaligen Landgut der Grossherzöge von Hessen-Darmstadt, das früher Teil des Klosters war, oberhalb der Kirchenruine ein Schloss errichtet.
Alexander von Hessen-Darmstadt und seine Frau Julia von Hauke, die das Geschlecht der Battenberg-Mountbatten gründen, empfan- gen hier regelmässige Besuche des russischen Zaren und anderen hochrangigen Adeligen Europas. Ihr Mausoleum befindet sich auf dem Areal des Schlosses.
Heute ist das Schloss Sitz des Hessischen Instituts für Lehrer- fortbildung.

Link: http://www.darmstadt-dieburg.de/Schloss-[...].html

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