Eintritt: 3 €
Führung: möglich, 4 €
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: ab 3,00 € für kleines Buch
Souvenirs: zahlreich
Lage:Das Schloss liegt oberhalb von Heidelberg am Neckar
Anfahrt: Man parkt in kleinerer oder grösserer Entfernung zum Schloss, ein paar Minuten Fussweg
Manche Quellen sind überzeugt, dass Heidelberg die „berühmteste
Schlossruine der Welt“ sei. Unabhängig davon, ob das stimmt,
ist sie mit Sicherheit einer der grössten und faszinierendsten.
Das
Nebeneinander von spätmittelalterlichen Ruinen und intakten
Renaissancefassaden ist überwältigend. Am meisten hat mich der vor 300
Jahren gesprengte Turm beeindruckt, dessen abgeplatzte Hälfte
da- hingesackt neben dem verbliebenden Rest steht.
Natürlich darf man
das grösste Weinfass der Welt (220 000 Liter) nicht verpassen; der Blick
über Heidelberg und den Neckar ist grandios. Eine
justifyfiller
Führung habe ich
leider nicht gemacht, denn die nächsten zig Veranstaltungen waren
bereits ausgebucht. Schade, aber das werde ich nachholen. Dafür hab ich
den Anwohner, der seinen Hund ausführte, getroffen, der mir einen
interessanten Abriss über das Heidel- berger Schloß gegeben hat. Zum
Ausruhen von Herum-
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rumlaufen (+Menschenmenge) zieht man sich am
besten in den Schloss- garten zurück. Wunderschön.
Fazit: Das Heidelberger Schloss muss man gesehen haben; auch wenn das
nicht sehr originell ist. Die Anlage ist nicht nur riesig sondern auch
wirklich toll.
Im übrigen wird einem hier jedes eventuell vorhandene
Vorurteil über fotografierende Japaner vollauf bestätigt. Beruhigend.
Trotzdem: Absolut empfehlenswert.
Geschichte: In der Mitte des 12. Jahrhunderts geht eine alte Burg an der
Stelle des Schlosses an den Hohenstaufer Pfalzgraf Konrad. 1225 wird
Herzog Ludwig von Bayern Pfalzgraf, dem der Bau einer zweiten Burg an
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der Stelle des heutigen Schlosses zugeschrieben wird. (die obere, ältere
Burg wird 1537 durch eine Explosion zerstört). 1401 wird Pfalzgraf Ruprecht III. deutscher König, die Burg wird vergrössert
und befestigt.
In den nächsten gut 200 Jahren bauten seine Nach- folger
die Burg zu einem Schloss um, hier entstehen die
ersten Renaissancebauten Deutschlands. Im 30jährigen Krieg nehmen die kaiserlichen Truppen
das Schloss nach
Belagerung ein, nach 1649 lässt der Kurfürst das Schloss erneuern. 1685 stirbt auch sein Sohn und damit der letzte der
Familie. König Ludwig XIV. von Frankreich erhebt nun Ansprüche auf die Pfalz. Der Pfälzische
Erbfolgekrieg beginnt, 1693 wird das Heidelberger Schloss, wie unzählige Burgen in Deutschland, von den Franzosen zerstört und bleibt weitgehend Ruine.
1810 erwirbt ein Franzose das Heidelberger
Schloss, und widmet sein Leben der Erhaltung dieses Bauwerkes. Nach
1945 kümmert sich das Land Ba-Wü mit
grossem Aufwand um die Erhaltung des Schlosses.
Link: http://www.schloss-heidelberg.de
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