Eintritt: 2,10 €
Führung: nur samstags 14.30 Uhr
Hotel: keine
Café/Restaurant: keines, Gaststätte oberhalb im Wald
Info: kleines Heft 2,50 €
Souvenirs: keine
Lage: Die Hardenburg liegt bei Bad Dürkheim, ca. 25 km von Mannheim entfernt
Anfahrt: Parken im Tal, ca. 10 Minuten Fussweg zur Burg hoch
Die Hardenburg gehört zu den grössten Burganlagen der Pfalz. (Was einem
keiner sagt: Welche ist denn NOCH grösser???) und ganz sicher zu den
aufregendsten.
Sie ist wirklich riesig und auf verschiedenen Ebenen
angelegt, die jede für sich schon fast als Burg ausreichend sind.
Das ist eine Ruine, bei der man unbedingt eine Taschenlampe dabei haben sollte, es gibt viele dunkle Gänge
und Räume (was eine der Begleiterdamen anderer Besucher zu der
missmutigen Bemerkung veranlasste, man mache sich hier ja die Schuhe
kaputt. Also bitte unbedingt auch noch: ordentliche
justifyfiller
Schuhe tragen) und das ist natürlich
toll. Aber auch die "beleuchteten" Teile der Burg aus unterschiedlichen Zei- ten sind grossartig: Vom allerhöchsten der Türme hat man einen phantastischen Blick auf die
Burganlage unter einem und auf die Ruine des Kloster Limburg bei Bad Dürkheim auf dem gegenüberliegenden Bergrücken. Der
justifyfiller
grosse Garten mündet in den dicken Rundtürmen des Ostbollwerks,
von der mittelalterlichen Wohnburg sind noch einige Ruinenräume erhalten.
Der einzige Wehmutstropfen ist, dass es keine Gastronomie
irgendwo auf der Burg gibt. Man möchte sie doch eigentlich gar nicht
verlassen.
Fazit: Die Hardenburg ist eine der beeindruckensten Ruinen die ich
ge- sehen habe. Hier kann man locker ein paar Stunden verbringen bis man
wirklich alles gesehen hat. Absolut empfehlenswert.
Geschichte: Die Hardenburg wird spätestens Anfang des 13. Jhrds
von den Grafen zu Leiningen erbaut, auf einem Gelände, das eigentlich
dem Kloster Limburg gehört.
Nach einigen Auseinandersetzungen tritt das
Kloster den Burgberg an die
justifyfiller
Leininger ab, die Grafen gründen eine neue
Linie, nennen sich Leiningen-Hardenburg und machen Anfang des 14.
Jahrhunderts die Burg zu ihrer Stammresidenz, die um 1600 eine der
grössten und prächtigsten Wehrbauten der Pfalz ist.
Im 30jährigen Krieg
bietet sie der Bevölkerung Schutz,
justifyfiller
auch der Pfälzische Erbfolgekrieg
kann der Burg 1690 kaum etwas an- haben. 1725 verlegt Graf Friedrich
Magnus seinen Sitz in das komfortablere Barockschloss in Bad Dürkheim,
die Hardenburg ist aber noch bewohnbar.
Erst 1794 wird sie von
französischen Revolutionstruppen niedergebrannt und ist fortan eine
Ruine. Seit 1820 ist die staatlichen Eigentum, sie gehört nun dem Land
Rheinlad-Pfalz.
Link: http://www.bad-duerkheim.de/[...]Hardenburg.htm
Ausflüge in die Nähe: Burg Nonnenfels (1km),
Kloster Limburg (5km),
Klosterkirche Seebach (5km),
Wachtenburg (8km),
Burg Frankenstein/Pfalz (13km),
Burg Neuleiningen (15km),
Burg Neidenfels (17km),
St. Martin (17km),
Burg Diemerstein (19km),
Burg Erfenstein (22km),
Burg Spangenberg (22km),
Hambacher Schloss (23km),
Kloster Rosenthal (25km),
St. Petrus (27km),
Japanischer Garten (32km),
Basilika Bechtheim (36km),
Keltendorf Steinbach (36km),
Dom zu Speyer (37km),
Judenhof Speyer (37km),
Dom zu Worms (38km),
Abtei Otterberg (38km),
Burg Falkenstein (40km),
Burg Hohenecken (40km),
Strahlenburg (45km),
Madenburg (45km),
Schloss Heidelberg (46km),
Burg Windeck (46km),
Burg Handschuhsheim (47km),
Burg Landeck (47km),
Staatliches Fürstenlager (48km),
Kloster Lorsch (48km),
Michaelskloster (48km),
Burg Nanstein (48km),
Stephanskloster (48km),
Bellerkirche (50km),
Burg Trifels (50km)

