Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Handschuhsheim liegt in Handschuhsheim, einem Stadtteil von Heidelberg
Anfahrt: : Parkplatz in der Stadt unmittelbar vor der Burg

Burg Handschuhsheim liegt mitten im Ort, von Parkplätzen, Strassen und mo- dernen Häusern umgeben. Das nimmt ihr leider etwas von ihrem schönem Anblick. Wenn man aussen einmal um die Burg herumgeht, sieht sie toll aus.
Der Burggraben geht um die ganze Burg. Leider war das Burginnere wegen einer privaten Veranstaltung nicht zu besichtigen. Schade, ich wäre gerne in den Keller gegangen, wo in einer Mauernische 1770 ein eingemauertes, gefesseltes Skelett in seiner Rüstung gefunden wurde. Kurze Zeit später wurde auf Burg Hirschhorn ein eingemauertes weibliches Skelett entdeckt. Die Sage erzählt, die beiden waren ein heimliches Liebespaar; mit anderen verheiratet. Zur Strafe für ihren Ehebruch wurden sie eingemauert.
Ich hab mich dann doch mal kurz wenigstens in den Burghof geschlichen, die Burg wirkt von innen kleiner als von draussen, aber der Hof ist romantisch.

Fazit: Auf dem Weg zum Heiligenberg oder wenn man den Neckar rauf und runter justifyfiller







fährt, ruhig mal nach Handschuhsheim rein, und sich die Beine vertreten. Die kleine Burgruine ist nämlich wirklich sehr malerisch, auch wenn man nicht viel Zeit dort verbringen kann.

Geschichte: Der Ort Handschuhsheim ist bereits 765 im Lorscher Codex verzeichnet, zu Beginn des 12. Jhrd. wird justifyfiller
auch das Rittergeschlecht gleichen Namens erwähnt, ihr Wohnsitz ist zu dieser Zeit jedoch unbekannt, da die ältesten Teile der Burg erst in das 13. Jhrd. datieren. Die Ritter von Handschuhsheim haben am Hof von Heidelberg grossen Einfluss. Sie lassen die Burg im 15. und 16. Jhrd. umfassend aus- und umbauen. Der letzte männliche Nachkomme stirbt 1600 mit 15 Jahren im Zweikampf mit dem Ritter von Hirschhorn. ( Seine Mutter verflucht nun das Geschlecht derer von Hirschhorn, dass auch sie aussterben mögen. Dies geschieht 1632).
Nach dem Tod der Mutter im 30 Jährigen Krieg geht Burg Handschuhsheim an die Familie von Helmstadt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wird die Burg 1689 von den Franzosen zerstört. Graf Raban von Helmstadt lässt die Ruine zu Beginn des 20. Jhrd. restaurieren und gibt ihr dabei die Form des 14. Jhrd. 1950 erwirbt die Stadt Heidelberg die Burg und übergibt sie dem Stadtteilverein Handschuhsheim, der die Burg weiter restauriert.

Link: www.tiefburg.de

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