Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Das Grubenfeld 2 liegt im Gewerbegebiet von Mayen in der Osteifel, ca. 31 km von Koblenz entfernt
Anfahrt: Parken direkt davor
Vor der Schwärmerei erst Kritik: Die Beschilderung zum Mayener
Gruben- feld ist (selbst im Vergleich zu der katastrophalen Beschilderung
der sonsti- gen Vulkanparkattraktionen) katastrophal. Kurz: es gibt sie
nicht. Im Osten von Mayen nach Gewerbegebietsschildern
"Grubenfeld 2"+"Grubenfeld 1" suchen, die verschwinden zwar,
aber jetzt kann man dem Hinweis "Lapi- dea" folgen. So findet man
wenigstens das GF 2; wo das - wohl ebenfalls tolle - GF
1 sein soll, habe ich bislang nicht rausgefunden. Jetzt aber:
Um das Grubenfeld 2 wurde ein Naturstein-Skulpturenpark
angelegt. Verro- stete Förderkräne stehen zwischen den Kunstwerken, schöne
Hinweistafeln
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(vorbildlich wie überall im Vulkanpark) erläutern Vulkane,
Steinbau, etc., durch helles Birkenwäldchen vorbei an Resten römischer
Mühlsteinproduktion steigt man hinab zum "Silbersee", der sich an
grau-gelbe Basaltsäulen schmiegt. Auch hier auf Türmen
verrottende Kräne, alte Schienen verschwinden im Nirgendwo, der
Unterschied
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zwischen Menschenkunst und Naturkunst an den Steinen
verschwimmt. Das Gelände ist verwinkelt, so recht weiss man nie wo man
ist, und immer wenn man denkt, hier war man schon, steht man wieder vor
einem neuen, tollen Anblick!
Fazit: Grossartig! Die Vulkansteinbrüche sind eine eigene Welt, die mich
immer wieder aufs neue fasziniert. Der skandalöse Mangel an
touristischen Hinweisen führt dazu, dass sich wenig Menschen
hierher verirren. Mist für´s Grubenfeld, toll für mich. Technik, Natur, kein
Mensch, nur die Hinterlassen- schaften von
7000 Jahren, das ist schon eine einmalige Stimmung!
Und wie so oft, wenn
ich aus der Vulkaneifel komme bin ich noch einige Tage danach ganz
verzaubert. Empfehlenswert!
Geschichte: Vor ca. 200 000 Jahren bricht der Ettringer
Bellerberg-Vulkan
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aus und ergiesst seine Lavaströme in das Tal der
Nette, wo sie zu Basalt erstarren und zm bedeutensten antiken
Steinbruchgebiet nördlich der Alpen werden.
Mit Beginn des Getreideanbaus
entstehen Mühlsteine, und so wird hier bereits in der Jungsteinzeit der
Basalt oberirdisch abgebaut.
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Kelten betreiben mit den Mühlsteinen Handel bis an die Nordsee. Die Römer
bauen bereits unterirdisch ab und exportieren über den Hafen in Ander- nach bis auf die Britischen Inseln.
Im Mittelalter erfolgt der Abbau zu- nehmend untertage. In der Industrialisierung
wird statt Mühlsteinen Material für den Bahn- und Strassenbau benötigt, ab 1903 kommen
elektrische Kräne und maschinell betriebene Brechwerke, ab 1950 dann Pressluft zum Einsatz.
In den 1970ern wird die Arbeit weitestgehend eingestellt, die Natur kehrt zurück. Heute findet am
GF 2 das Internationale Naturstein-Symposium statt, das die Basaltkunstwerke ausstellt.
Link: http://vulkanpark.com/.../mayener-grubenfeld
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