Eintritt: 3 €
Führung: keine, können auf Anfrage organisiert werden
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: kostenloses Faltblatt
Souvenirs: keine
Lage: Burg Greifenstein liegt in Greifenstein ca. 30 km von Giessen entfernt
Anfahrt: Man parkt im Ort, ganz in der Nähe der Burg
Man erhält an der Kasse einen kostenlosen „Burgführer“, ein Plan, mit dem man selbst
die Anlage erkundet. In der mächtigen Bastion hinter dem Ein- gang ist das
deutsche Glockenmuseum untergebracht, dessen älteste Glocke aus dem 11.
Jahrhundert stammt. Sehr interessant. Dann geht´s in die Doppelkirche.
Unterirdisch die Katharinenkapelle mit Schiessscharten aus dem 15.
Jahrhundert, oberhalb die im 17. Jahrhundert errichtete Barockkirche mit
prächtiger Stuckdecke.
Von der Burg selbst besticht als erstes der
gigantische Doppelturm. Einen davon kann man besteigen, leider gelangt
man nicht ins Freie und die
einzigen Blicke nach unten sind durch
kleine, verstaubte Fenster. Mit dem Burgführer zur Hand verpasst man
nichts, nahezu jede Ecke der Burg ist zugänglich.
Es macht Spass, das
alles zu erkunden, auch wenn die Burganlage von innen kleiner wirkt, als sie von weitem erscheint.
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Fazit: Burg Greifenstein ist ein schöner Ausflug! Gelungene Mischung aus
Information und Entdecken. Und der Doppelturm begeistert bei jedem Blick
auf´s Neue.
Geschichte: 1160 wird erstmals ein Greifensteiner in den Urkunden
er- wähnt. Ihre Lage an der „hohen Strasse“, einer Handels-/ und
Heerstrasse zwischen Frankfurt und Köln macht sie früh bekannt.
1298
wird die Burg durch ein vereintes Heer der Nassauer und Solmser Grafen
und dem Wetterauer Städtebund zerstört. Ende des 14. Jhrds bauen die
Grafen von Nassau und Solms-Burgsolms den Greifenstein wieder auf, auf
sie geht der mächtige Doppelturm zurück.
1432 wird Greifenstein
alleiniger Besitz der Grafen von Solms- Braunfels und wird von Braunfels
aus verwaltet. Anfang des 17. Jhrds wird Greifenstein
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selbstständige Grafschaft und erfährt weitere Befestigun- gen. Ab 1676
baut Graf Wilhelm Moritz die Burg zu ei- nem Barockschloss um, doch als
1693 die Familie Solms- Braunfels ausstirbt, fällt deren gesamter Besitz
dem Greifensteiner zu.
Er zieht nun mit seinem Hof nach Braunfels um,
Burg
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Greifenstein wird nicht mehr bewohnt und verfällt. 1969 schenkt der
Be- sitzer, der Graf von Oppersdorf die Ruine dem dafür gegründeten
Greifen- stein-Verein, der sich nun um die Burg, die 1995 in die
Denkmalliste „Denk- mäler von besonderer kultureller nationaler Bedeutung“
aufgenommen wird, kümmert.
Link: http://www.burg-greifenstein.net/
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