Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Schloss Fürstenau liegt in Steinbach bei Michelstadt im Herzen des Odenwaldes
Anfahrt: Parken davor
Das Schloss wird bewohnt von Adel und Künstlern, daher ist eine
Be- sichtigung der Innenräume nicht möglich. Der Schlosshof ist jedoch bis
16 Uhr zugänglich und ein Besuch absolut lohnenswert.
Weitläufige
Gebäude um viel Grün gruppiert, am Ende des Hofes liegt das
Schloss. Am beeindruckensten natürlich der überdimensionale Schmuck- bogen zwischen
zwei Flügeln des Schlosses mit Engeln obendrauf, aber auch die
Renaissancegebäude sind sehenswert.
Durch Fensteröffnungen einer
Gartenmauer blickt man in das wilde Grün, das die Schlossanlage umgibt.
Ihr vorgelagert fliesst die Mümmling, von
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einer alten Brücke überspannt,
nebenan ein kleiner See, barocke Gebäude am Fluss. Auf einem Trampelpfad
kann man halb um das Schlossgelände herumgehen, immer wieder begegnen
einem grosse Metallskulpturen eines der Künstler, die das Schloss
bewohnen.
An der Rückseite der imposanten Schlossgebäude (die
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von hier
viel mächtiger wirken als vom Innenhof aus) erkennt man auch endlich,
dass das Schloss eine ehemalige Wasserburg ist: ein kleines ca. 50 cm
breites Rinnsal umtröpfelt bescheiden die Schlossmauern.
Fazit: Natürlich keine Ganztagesbeschäftigung, aber ein sehenswerter Zwischenstopp.
Verwunschen, romantisch grün, ein Kleinod in schöner Umgebung. Und
das meint nicht nur das verschlafene Steinbach und nicht nur das
wunderschöne alte Michelstadt, sondern - mal wieder - den ganzen
Odenwald. Nur schade, dass man hier nirgends einen Kaffee trinken kann.
Geschichte: 1232 übergibt Kaiser Friedrich II. Besitztümer des Klosters
Lorsch an das Erzbistum Mainz, darunter auch das Kloster Steinbach. Da
Kurpfalz ebenfalls Anspruch auf die Gebiete erhebt, kommt es zu
anhalten-
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den Auseinandersetzungen, im Verlauf derer das Erz- bistum Mainz
neben dem Kloster eine Wasserburg zu seinem Schutz erbaut - allerdings
auf dem Grund der Schenken von Erbach, die nach weiteren
Auseinan- dersetzungen Fürstenau als Lehen erhalten und als Burgmannen
eingesetzt werden. Ein Schiedsgericht in
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Heidelberg lehnt die Forderung
von Kurpfalz, die Burg abzubrechen ab, sie gelangt nun 1344 endgültig
als Pfandbesitz an die Erbacher Schenken.
Graf Georg III. von Erbach
lässt in der Mitte des 16. Jhrds die Wasserburg schlossartig ausbauen,
so wie sie in weiten Teilen heute noch zu sehen ist. 1717 erfolgt die
Erbacher Erbteilung, Graf Georg Wilhelm begründet die Linie
Erbach-Fürstenau, die bis heute im Schloss lebt.
Link: http://odw.muemling-grumbach.de/[..]/schloss.htm
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