Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: im Ort
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Freudenberg liegt am Main in Freudenberg, ca. 30 km von Aschaffenburg
Anfahrt: Parken im Ort, von dort 10 Minuten bergauf über Treppen
Der Aufstieg zur Burg Freudenberg ist aussergewöhnlich fies, er besteht komplett aus
Treppen, was besonders an heissen Sommertagen eine sportliche
Herausforderung ist. Die Ruine selbst wirkt von unten am Main aus
imposant, wenn man dann oben angelangt ist, gibt es gar nicht so viel zu
besichtigen.
Im Burghof ist die Tribüne für die Burgfestspiele
festinstalliert, obwohl diese nur alle 2 Jahre stattfinden. Hm. Das tut
dem Auge natürlich weh. Und tötet einiges an Stimmung.
Der grossartige,
3stufige Bergfried ist nicht zu begehen, und das ist kolossal
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schade.
Die Palasruine ist ebenfalls verschlossen. So schleicht man also aussen
um die Anlage, fragt sich, ob man wohl auf den Bergfried kommt, wenn man
die ans Mauerwerk gelehnte Holzleiter hochklettert, traut sich dann doch nicht, freut sich über
den Blick auf den Main und hat sonst nicht viel zu tun.
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Dann geht man
die Stufen alle wieder runter, blickt noch mal hoch zur Burg und ist
wieder begeistert.
Fazit: Nun ja. Die Tribüne und der "zuene" Bergfried enttäuschen schon.
Wer was für die Kondition tun will, und einen tollen Blick auf den Fluss
haben will, geht ruhig mal hoch, es gibt schon lohnendes zu sehen, keine
Frage.
Geschichte: Burg Freudenberg wird Ende des 12. Jahrhunderts von den
Grafen von Wertheim als Lehen des Würzburger Bischofs erbaut und bis
Ende des 15. Jahrhunderts stetig verstärkt und weiter ausgebaut.
Hauptsächlich
als Schutz gegen die Mainzer Bischöfe, die im benachbarten Miltenberg die
Mildenburg errichten.
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1552 wird Burg Freudenberg in der Fehde des
Bran- denburger Markgrafen mit dem Würzburger Bischof teilweise zerstört,
1556 stirbt das Grafenhaus Wertheim aus, die Burg geht als Lehen an Würzburg zurück.
Nun wohnen Amtsmänner auf der Burg Freudenberg, die
im Jahr 1580 als baufällig bezeichnet wird. Ende des
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16. Jahr-snderts
werden auf der Burg Hexen und Hexer gefangen- gehalten; 150 von Ihnen
sterben.
Im 30Jährigen Krieg wird die Burg nun endgültig zerstört. Ab
1803 gehört die Ruine der fürstlich Löwenstein-Wertheim-Freudenberg
Linie. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wird Burg Freudenberg von der
Stadt erhalten und zu kulturellen Veranstaltungen genutzt.
Link: http://www.freudenberg-main.de/gesch1.htm
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