Eintritt: 4,50 €
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: Faltblatt + Plan kostenlos
Souvenirs: Hofladen
Lage: das Freilichtmuseum liegt ausserhalb von Bad Sobernheim an der Nahe, ca. 53 km von Kaiserslautern entfernt
Anfahrt: Parken davor
Das Freilichtmuseum liegt in einem wunderschönen grünen Frühlingstal,
leicht am Hang zwischen Streuobstwiesen, Bienenkörben, Weinbergen und
einem kleinen Bach.
In den meisten Häusern sind (fast) alle Zimmer
originalgetreu eingerichtet, die Bauernhöfe werden mit echten Hühnern
bespielt und in einigen Ge- bäuden gibt es wechselnde Sonderausstellungen.
Der auf dem Plan einge- zeichnete Rundgang zu allen Häusern Post dauert gut 2
Stunden, wenn man sich alles in Ruhe ansieht.
Manches ist einfach
bezaubernd, anderes zeugt von kargem Leben und
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manches ist einfach
skurril. Mein Favorit ist - neben der kleinen Kapelle auf der Wiese und der Kegelbahn -
ein- deutig die umwerfend schöne, grün-weisse Jugendstil-Metzgerei.
Ganz ausgeschlossen, dass in diesem elegan- ten Interieur seinerzeits blutige
Rinderhälften gehangen haben könnten und debil grinsende Schweineköpfe
mit
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zierlichem Petersiliensträusschen im Maul den Ehrenplatz eingenommen haben!
Fazit: Ein guter Ausflug; neben Spaziergang in schöner Natur gibt es
sehr interessante und stimmungsvolle Einblicke in vergangene Zeiten.
In
der Tat so stimmungsvoll, dass man manchmal vergisst, dass in vielen der
Gebäude wohl oft hartes und mühseliges Leben, weitab von der heu- tigen
Romantik, die sie ausstrahlen, stattgefunden hat.
Geschichte: 1972 beschliesst die Landesregierung von Rheinland-Pfalz in
Bad Sobernheim ein Freilichtmuseum zu errichten. 1975 wird das erste
Gebäude auf dem Gelände erbaut, bis heute sind es fast 40.
Die Häuser
stammen aus 4 rheinland-pfälzischen Regionen: Hunsrück/
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Nahe,
Mittelrhein/Westerwald, Mosel/Eifel, Rheinhessen/ Pfalz. Für jede Region
wird ein in sich geschlossenes Dorf nachgebaut, um das frühere Dorfleben
so naturgetreu wie möglich nachbilden zu können.
Die Häuser werden an
ihrem Ursprungsstandort abge- baut und im Freilichtmuseum wieder
aufgebaut, meist ist
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dazu eine umfangreiche Restaurierung notwendig.
Das
älteste Haus stammt aus dem Jahr 1328, das in späteren Jahr- hunderten
einige Umbauten erfährt, im Kern aber mittelalterlich ist. Die meisten anderen Häuser stammen aus dem 17. und 18. die "In- dustrie"-Anlagen
überwiegend aus dem 19. Jhrd.
Eine Kegelbahn von ca. 1870, die bis in
die 1960er Jahre in Betrieb ist und das "Haus Wöllstein" mit der
Jugendstilmetzgerei bilden den "modernsten" Teil der Gebäude.
Link: http://www.freilichtmuseum-rlp.de/[...]/Default.aspx
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