Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: im Ort
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Burg Freienstein liegt bei Gammelsbach, ca 37 km von Hei- delberg entfernt
Anfahrt: Parken im Ort, Schild "Naturparkplatz" von dort 621 m/ 6 min. zur Burg
Vor den zauberhaften Odenwaldhügeln als Kulisse liegt die schöne Ruine
Freienstein. Der Eingang erfolgt durch den ehemaligen Burggraben, steil
ragt links der Burgfels, rechts die Wand einer "Schlucht" auf. Ohne
Brücke kam man früher hier nicht leicht rein!
Die hohen Mauern des Palas
sind noch erhalten, inklusive eines skurrilen, zugemauerten gotischen
Fensters. Im Inneren der Ruine rahmt jedes Fenster den Blick in den Odenwald wie ein Bild.
Wenn man auf den Felsen, die höchste begehbare Erhebung in der
Burg
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steigt, liegt die Burg eindrucksvoll vor einem. Leider kann man in
viele Bereiche der Burg nicht rein, so bleibt einem nur, die gut erhaltenen Turmreste zur Talseite hin aus der Entfernung zu bewundern. Anderen Besuchern
be- gegnet man hier kaum.
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Fazit: Eine schöne Ruine, die den Weg durch den Odenwald auf jeden Fall
lohnt. Burg Freienstein liegt nur ca. 10 km nördlich des Neckars, und ganz
in der Nähe ist der legendäre 3-schläfrige Galgen von Beerfelden, auf
einem (trotzdem...) schönen Platz, mit einem Steinkreis eingefasst, der an
Stone- henge erinnert, obwohl er direkt an der Strasse liegt.
Geschichte: Burg Freienstein wird zu Beginn des 13. Jhrds zur
Über- wachung der Strasse vom Neckartal nach Michelsbach von den Schenken
von Erbach errichtet, wobei auch die Reichsabtei Lorsch oder der
Pfalzgraf als Erbauer in Frage kommen.
Kurz darauf sind die Herren von
Freienstein Burgmänner auf der Burg. In der Mitte des 14. Jahrhunderts
zerstört ein Erdbeben Teile der Anlage, Arnold von Freienstein muss
grosse Teile seines Besitzes verkaufen, um
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Geld für den Wiederaufbau zur
Verfügung zu haben. Kurz darauf sind die Erbacher Schenken wieder
Besitzer von Freienstein. Die Burg dient in der Folge als Ver- waltungssitz für 15 umliegende Dörfer.
Im 30jährigen Krieg wird
Freienstein geplündert, bald aber wieder aufgebaut, jedoch investieren
die Schenken
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jetzt vermehrt in Erbach, so dass die Burg um 1700 als
"vernachlässigt" beschrieben wird. 1810 wütet ein grosser Brand in
Beerfelden, Graf Albert zu Erbach-Fürstenau erlaubt den obdachlos
gewordenen Einwohnern, Dachziegel und Bauhölzer von Freienstein zum
Wiederaufbau ihrer Häuser zu verwenden. Nun ist die Burg
endgültig eine Ruine. Im 20. Jhrd stürzen weitere Teile
Freiensteins ein, woraufhin eine Sanierung und Sicherung folgt. Die Burg
gehört heute der Stadt Beerfelden.
Die "Deutschen Sagen" (Grimm) berichten, dass man nachts eine feurigen Kutsche von feurigen Rössern gezogen auf Burg Freienstein beobachten konnte, den Insassen schlugen Flammen
aus "Maul und Augen".
Link: http://www.gammelsbach.de/historisches/historisches.html
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