Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keine
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Frankenstein liegt in Frankenstein im Pfälzer Wald, ca. 20 km von Kaiserslautern
Anfahrt: Man parkt unten im Ort und geht ca. 15 Minuten zur Ruine durch den Wald
Es gibt 2 Fusswege zur Ruine hoch, einen direkt am Ortseingang (wenn man von Kaiserslautern aus kommt) und den anderen am Friedhof vorbei (der ist nicht
sehr gut ausgschildert). Aber verpassen kann man die Ruine sowieso
nicht. Sie thront ziemlich eindrucksvoll auf dem Felsen.
Burg Frankenstein
ist eine der Burgen die ich sehr mag, obwohl eine Be- sichtigung zeitlich nicht wirklich ergiebig ist. Der rote Sandstein hat´s mir angetan, teilweise sind noch
sehr qualitätsvolle Erker erhalten, die
wun- derschönen leeren Fensterhöhlen und die Ruhe dort (ich habe
keinen
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einzigen Menschen getroffen bei meinem Besuch). Der Blick von
oben in den Palas ist toll, der Anblick der Burg- mauern, die direkt aus dem Felsen gehauen und auf ihn aufgebaut wurden, spektakulär. Eigentlich auch
erstaun- lich, dass diese schöne Ruine so wenig touristisch er- schlossen und bekannt ist. Und nicht zuletzt sind diese
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einsamen Täler des Pfälzer Waldes immer wieder toll.
Fazit: Was soll ich sagen. Ich hab die Ruine in mein Herz geschlossen.
Wer das nachvollziehen kann, für den ist ein Besuch empfehlenswert. Alle
an- deren können ja im Vorbeifahren wenigstens kurz zur Burg hochschauen.
Geschichte: Vereinzelt wird bereits 1100 von einem Turm an der
Stelle der Burg gesprochen, erste urkundliche Nachweise stammen aus
dem Jahr 1146 mit dem Edelfreien Melenger von Frankenstein. Die Burg wird
als Schutzburg des Klosters Limburg errichtet, zur Kontrolle der Strasse
von Speyer nach Kaiserslautern.
Anfang des 13. Jahrhunderts kommt sie in
den Besitz der Grafen von Leiningen, die nun das Amt des Schutzvogtes für
das Kloster übernehmen
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und die Anlage ausbauen lassen. 1390 wird
Frankenstein zur Ganerbenburg, als Limburg die Hälfte der Burg an die
Herren von Einselthum, von deren Anteil wiederum die Grafen von Nassau-Saarbrücken
und Leiningen-Harden- burg Teile erhalten. Die Burg hat nun 3 Besitzer,
die die Nutzung der Gebäude und Gemeinschaftseinrichtungen
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durch Losentscheid
regeln. 1474 ist die Burg durch Auseinandersetzungen zwischen Kurfürst
Friedrich I. von der Pfalz und Graf Ludwig I. von Pfalz-Zweibrücken teilweise
beschädigt. Schlimmer trifft es sie im Bauernkrieg 1525, sie ist nun
unbewohnbar und nur noch militärische Anlage.
Im 30jährigen
Krieg nehmen die Spanier Frankenstein ein, weitere Be- schädigungen folgen.
Nach den französischen Revolutionskriegen kommt die Ruine an das Königreich
Bayern, dass sie in der Folge teilweise sanieren und wieder si- chern lässt. Heute
ist Frankenstein Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz.
Link: http://www.frankenstein.de/infofbfuehrung.htm
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