Eintritt: keiner
Führung: keine, kann aber vereinbart werden
Hotel: Keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Burg Frankenstein liegt bei Mühltal ca. 10 km von Darmstadt
Anfahrt: Lange Serpentinenstrasse zu Burg & Parkplatz, von dort ca. 5 Minuten ebener Fussweg
Burg Frankenstein. Wer hat noch nicht von ihr gehört? Grösstes Halloween
Spektakel Deutschlands oder so. Ich war auf der Burg an einem gewöhn- lichen
Sommertag. Wenn auch nicht sehr lange. Ok, es gibt den einen Turm, der
ist sehr cool.
Ansonsten kann man nicht wirklich viel sehen, und auch
wenn man von der Café Terrasse einen sensationellen Blick bis hinter
Darmstadt hat, ist man vorher schon fast erblindet beim Anblick des
Café selbst.
Ein grottenhässlicher Betonklotz, und mit Abstand der
allerschrecklichste „Neubau“, den ich je auf/in einer Burg gesehen habe.
Was hat man sich
dabei gedacht??? OK, wahrscheinlich ist die Burg doch
ganz nett, sie kann aber nicht mit den Erwartungen mit- halten, die man
sich angesichts ihrer internationalen Hal- loween-Berühmtheit vorstellt.
Fazit: Na ja, Burg Frankenstein muss man schon mal
justifyfiller
gesehen haben.
Und wie gesagt, der Blick ist sensationell.
Geschichte: Konrad II. von Breuberg erbaut Burg Frankenstein Mitte
des 13. Jahrhunderts. Fortan nennen sich seine Nachkommen nach der Burg.
Im 14. Jahrhundert werden die Frankensteiner Burgmannen der Grafen von
Katzenelnbogen.
Nach deren Aussterben kommt es zu Auseinandersetzungen mit
ihren Nachfolgern, den Landgrafen von Hessen, die jedoch 1662 Besitzer
der Burg werden.
Wohl im 30jährigen Krieg wird die Burg stark beschädigt,
und ist seither eine Ruine. Im 19. Jahrhundert wird mit der Restaurierung
begonnen, heute ist die Burg Frankenstein im Besitz des Landes Hessen.
1673 wird auf der Frankenstein der Alchimist Johann Conrad Dippel von
Frankenstein
geboren. Er gilt seinen Zeitgenossen als Hexenmeister und noch heute ranken
sich Geschichten um seine angeblichen Spukorte.
Die Legende sagt, er habe
aus Leichenteilen und dem Blut von Jungfrauen ein menschenähnliches Wesen
er- schaffen, das ihm jedoch entkam und in die Wälder floh.
justifyfiller
Dieser Mythos
soll Mary Shelley zu ihrem Klassiker „Frankenstein“ inspiriert haben.
(das im Original übrigens kolossal traurig ist, und ich an verschie- denen
Stellen aus Mitgefühl mit dem armen Monster weinen musste.)
Link: http://www.burg-frankenstein.de/
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