Eintritt: 4 €
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: gegenüber
Info: ab 1,50 €
Souvenirs: vorhanden
Lage: Der Englische Park Eulbach liegt im Odenwald, ca. 10 km von Michelstadt entfernt
Anfahrt: Parken davor

Der Eulbacher Park ist einer der Orte, die im Herbst mit diesigem Wetter fast stimmungsvoller sind als im fröhlichen Sommersonnenschein. Schön romantisch morbide, ein bisschen verkommen, eine grossartige 19. Jhrds Landschaftspark-Sache.
Im Park verteilt sind originale und (nicht sonderlich original) rekonstruierte Römerfunde des Odenwaldlimes, nach dem Geschmack Franz I. in den Park eingepasst. Ein zauberhafter Weiher mit neugotischer Holzkirche (leider nicht zu besichtigen, aber noch immer zwei Mal im Jahr genutzt) in der Mitte auf einer Insel, auf einem Hügel nebenan eine winzige künstliche justifyfiller





Burgruine, so schnuckelig, dass man es bedauert, dass sie nicht echt ist. Ergreifend schöne alte Eichen, rö- mische und gotische Steindenkmäler sind längs der sorg- sam verschlungenen Wege verteilt, von denen sich immer wieder überraschende Blicke auf den Park er- öffnen. Rund um den Landschaftspark befinden sich die justifyfiller
Tiergehege, her gibt es Wildschweine, Wisente, Hirsche, Muffel- und Rotwild etc., die sehr einnehmend vor der Kulisse des Odenwaldes aussehen. Und auch deshalb ist der Herbst die beste Zeit für einen Besuch des Eulbacher Parks. Während man noch durch "römische" Mauern streift, oder den Burgberg erklimmt, am romantischen Seeufer steht, hört man von links die Wildschweine grunzen, und alles übertönend von rechts den Hirsch röh- ren. Ehrlich, das ist toll!

Fazit: Klein aber zauberhaft. Ein ganz ergreifend stimmungsvolles Erlebnis, das man mit dem Besuch das Gasthauses (hoffentlich muss man nicht drinnen sitzen) abrundet. Leider ist das Jagdschloss nicht zugänglich. Empfehlenswert.

Geschichte: 1771 erbauen die Grafen zu Erbach-Erbach an der Stelle des justifyfiller





Dorfes Eulbach, das im 30jährigen Krieg wüst fiel, ein Jagdhaus, das Graf Franz I. zu Erbach-Erbach 1802 zum Jagdschloss ausbaut (noch heute von der gräflichen Familie bewohnt). Zur gleichen Zeit lässt er auf einem an- grenzenden Feld nach Plänen Friedrich Ludwig von Skells den englischen Landschaftsgarten entstehen. justifyfiller
Franz I., ein begeisterter Kunstsammler und Altertumsforscher, lässt im Park zahlreiche römische Funde verteilen und rekonstruieren, die er am Odenwaldlimes (u.a. im 1806 bei landwirtschaftlichen Arbeiten enrdeckten Kastell Eulbach) ausgräbt.
In einem zweiten Bauabschnitt werden die Teiche angelegt, aus deren Aushub bildet man den Hügel auf dem die künstliche Eberhardsburg-Ruine steht. In ihr sind Bauteile einst bedeutender Burgen und Kapellen des Er- bacher Landes verarbeitet, u.a. von der naheliegenden Wildenburg. Das angrenzende Wildgehege, Ende des 18. Jhrds angelegt, wird von fol- genden Generationen und insbesondere seit 1950 stetig erweitert.

Link: http://www.odenwald.de/[...]/englischer_garten.html

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