Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Das Ettringer Lay liegt bei Ettringen in der Vulkaneifel, ca. 39 km von Koblenz entfernt
Anfahrt: Parken direkt am Lay
Das Ettringer Lay ist ein ehemaliger Basaltsteinbruch, der zur
Besichtigung ausgeschildert ist. Und es ist eines der grossartigsten
Dinge, die ich seit langem besichtigt habe.
Auf vielen Tafeln werden
Geologie und industrieller Abbau erklärt, das ist toll, aber viel toller
ist es, das alles auf sich wirken zu lassen. Man steht vor den riesigen
Basaltwänden, die mit ihrer ebenmässigen Schönheit schon künst- lich
aussehen, und man muss zwei Mal hinsehen, um direkt an den Abbau- kanten
Mauerreste ehemaliger Steinbruchgebäude zu erkennen.
Auf gemauerten
Türmen stehen alte Förderkräne und rosten majestätisch
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vor sich hin, im
Birkenwald sind unter Farnen versteckt die Ruinen der ehemaligen
Zahlhäuschen für die Arbeiter zu finden. Die Mischung aus gefährlichen
Vulkanen, üp- piger Natur und brutalem Bergbau hat einen ganz ei- genartigen
Zauber, und man ist fast etwas verwirrt, wenn man schliesslich wieder
auf dem Parkplatz ist.
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Fazit: Dieses Jahr habe ich mich in die Vulkaneifel verliebt, in die
Natur, die Vulkane und den Steinabbau, die Bauten, Burgen und die
Stimmung. Für mich ist die ganze Gegend empfehlenswert, und zum Glück
noch lange nicht gänzlich erforscht von mir.
Das Ettringer Lay hat mich
aber ganz besonders begeistert; ein Highlight im Vulkanpark! Es ist
durch schöne Wanderwege mit anderen Vulkan- parkstationen verbunden, für
die alle mehrere Tage einzuplanen wären!
Geschichte: Als vor 200.000 Jahren der Bellerberg-Vulkan ausbricht,
er- giesst sich einer der drei Lavaströme durch das Ettringer Tal, füllt
es auf und erstarrt fast 40 Meter hoch zu Basalt. Bereits Kelten und
Römer haben hier den Stein abgebaut, wenn auch nicht in so grossem Stil
wie in Mayen.
Im 19. Jahrhundert entwickelt sich im Ettringer Lay (Lay=Steinbruch) ein
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intensiver industrieller Basaltabbau, der am Anfang des
20. Jahrhunderts mit bis zu 700 Arbeitern seinen Höhe- punkt findet.
Die
Arbeit in den Basaltbrüchen ist schwer und ge- fährlich, daher verdienen
die Arbeiter hier doppelt so viel wie in den Tuffsteinbrüchen.
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Der
Steinbruch wird in meist kleinere Parzellen aufgeteilt, in denen neben
dem Besitzer um die 10 Personen arbeiten. Im Ettringer Lay wird bis in
die 1970er Jahre Basalt abgebaut, danach verwildert der Steinbruch, die
Kräne verrosten.
Im Zuge des "Vulkanpark" Projektes wird Anfang des
Jahrtausends die Lay wieder "freigelegt" und stellt nun ein – mit den
anderen Vulkanparksta- tionen verbundenes - einzigartiges Monument dar, in
dem die Entstehung der Vulkane ebenso wie der industrielle Steinabbau
gezeigt wird.
Link: http://www.vulkanpark.com/[...]/ettringer_lay.php
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