Eintritt: keiner, Parken 1 €
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: vorhanden
Info: Faltblatt, Hefte ab 5 €
Souvenirs: grosser Klostershop
Lage: Kloster Engelberg liegt über Grossheubach am Main, ca. 43 km von Aschaffenburg entfernt
Anfahrt: gebührenpflichtiges Parken davor
Der gigantische Parkplatz im Wald neben der Anlage zeugt von der
tou- ristischen Ausrichtung des Klosters. Kommen die alle wegen des
Bieres?
Kloster Engelberg wurde erst im 17. Jahrhundert erbaut, es ist
eine reine Barockanlage, modern erweitert. Zugänglich ist lediglich die
Wallfahrtskirche und die Klosterschänke (an deren SB Ausgabe man in
langen Schlangen mindestens 10 Minuten ansteht). Die Lage über dem Main
ist toll, in den Weinbergen gibt es schöne Bänke, an warmen roten
Sandstein ge- schmiegt, der kleine Franziskusgarten ist sehr
stimmungsvoll.
In der Kirche gibt es die pathetische neoromanische
Fürstengruft, die ist
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nicht schlecht. Aber. Nicht nur um den 1 €
Parkgebühr zu sparen, sondern um dem Ausflug etwas Nachhaltig- keit zu
verleihen, sollte man unten im Ort parken, und die legendären 612 Stufen
des Kreuzweges bis hoch zum Kloster gehen (angeblich legen Wallfahrer
die alle auf den Knien zurück...).
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Die Sandsteinstufen sind wunderbar
ausgetreten, der Blick nach oben und unten toll und rechtfertigt
wiederholte Verschnaufpausen.
Fazit: Barock und Touristen ist nicht grade meine Lieblingskombination.
Mehr noch aber irritieren die sparsamen Erlebnismöglichkeiten dort, der
we- nig spirituelle Charakter und die Schänkenausrichtung. Das Bier ist
be- stimmt sehr lecker, kommt aber für Autofahrer nicht in Frage.
Kloster
Engelberg ist eher eine erlebnisgastronomische Installation als
ein spirituelles Kloster mit angeschlossener Bewirtung. Blick, Kreuzweg und die Umgebung allerdings sind natürlich toll.
Geschichte: Auf dem - früher Rulesberg genannten - Bergrücken hat sich
vermutlich eine heidnische Kultstätte befunden, die sogenannte
"Heunen- schüssel" zeugt noch heute davon. Um 1300 wird hier eine dem
Erzengel
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Michael als Kämpfer gegen die heidnischen Götter ge- weihte
Holzkapelle erbaut, der Berg heisst von nun an "Engelsberg".
Einige
Jahre darauf erhält die Kapelle eine Marienstatue, die sich heute in der Marienkapelle der Klosterkirche be- findet. Jetzt beginnen die Wallfahrten auf den Berg, die
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bald unzureichende Holzkapelle wird in folgenden
Jahrhunderten durch eine Steinkapelle ersetzt, Wunder ereignen sich, die
Wallfahrten nehmen zu.
1630 lässt der Mainzer Erzbischof Kapuziner ein
Kloster auf dem Engelberg erbauen, die es bis 1828 betreiben.
In dieser
Zeit entstehen auch die 6 Wegkapellen am Kreuzweg der "Engelsstaffel".
Danach übernehmen auf Anordnung König Ludwigs I. Franziskaner das
Kloster, die es bis heute betreiben. Die Wallfahrtskirche wird im 19.
Jahrd weiter ausgebaut und die Löwensteinsche Fürstengruft angefügt.
Link: Link: http://www.franziskaner-engelberg.de/[...]
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