Eintritt: keiner
Führung: keine
Hotel: keines
Café/Restaurant: keines
Info: keine
Souvenirs: keine
Lage: Die Collenburg liegt am Main in Collenberg ca. 40 km von Aschaf- fenburg entfernt
Anfahrt: Parken am Jagdhaus, von dort ca. 7 Minuten bergauf durch den Wald
Die Burg ist nicht ausgeschildert. Nirgends. Auch das "Jagdhaus" nicht.
Aus Richtung Miltenberg kommend fährt man durch den Ort durch, biegt
hinter dem Ortsende beim ersten Gebäude links ab, dort parken, dann
findet man an einem Baum ein kleines Schild "Burgruine".
Die Burg liegt
eher versteckt im Wald, man sieht sie von der Strasse nicht, und dem
Main kann man von der Burg aus auch nur bis zum Frühling sehen. Im
Gegensatz zu der nahe gelegenen Henneburg findet man hier keine
Touristen, die Collenburg hat eine einsame Ausstrahlung. Deshalb
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wohl
sind auch nicht alle Gemäuer gesichert, auf man- cher Mauer kann es leicht
wackelig werden...
Es gibt hier aber noch einiges zu sehen, leere Türme,
schöne Fassaden und in einem grossen Gewölbe ist noch ein Kamin
zu
entdecken.
Ein bischen unheimlich ist die Burg aber doch, und das
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liegt nicht nur an den Knochen in einem Haufen, die aussahen wie
Men- schenknochen... (Die Polizei in Miltenberg, die ich am nächsten Tag
ange- rufen habe, hat das nicht so beeindruckt. Auf der Burg würde grade
auf- geräumt.) Das wäre natürlich gut, wenn sie ein bischen mehr zur
Geltung gebracht würde, verdient hätte sie es.
Fazit: Eine merkwürdige Sache mit dieser Burg. Sie ist auf jeden Fall
toll zum Ansehen. Aber vielleicht nimmt sie es auch übel, dass sich
niemand richtig um sie kümmert. Die Fahrt am Main dorthin ist jedenfalls
auch wunderschön.
Geschichte: Die Collenburg wird zu Beginn des 13. Jahrhunderts durch
Walther von Schüpf erbaut, dessen Familie in der Gegend auch die
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Clingenburg sowie die Henneburg errichtet hat. Seine Witwe gibt die Burg
nach seinem Tod dem Deutschen Orden, der sie Wipertus Rüde de Rüdenau
aus der Ge- gend um Amorbach als Lehen übergibt.
Seine Nachfahren nennen
sich von nun an Rüdt von Collenberg. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts
kommt
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die Collenburg durch Gebietstausch vom Deutschen Orden an das
Erz- bistum Mainz, doch behalten die Rüdt von Collenberg das Lehen an der
Burg. 1635 sterben sie aus, das Erzbistum Mainz vergibt 1648 die
Collenburg nun an die Grafen von Reigersberg als Lehen. Um 1750
errich- ten sie das Schloss in Fechenbach unterhalb der Burg und leben von
nun an dort, die Collenburg wird Amtssitz eines Försters.
Knapp 100
Jahre später wird der Amtssitz in das an der Strasse liegende Forsthaus
verlegt, die Burg verfällt nun immer mehr zur Ruine. In den 1980 Jahren
werden einige Massnahmen unternommen, den weiteren Verfall der Ruine zu
stoppen.
Link: http://www.collenberg-main.de/index.asp?NAVIID=%7B[...]
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